Recruiting | | von Annette Mattgey

Freelancer-Studie: Entwickler und Kreative sind besonders gefragt

Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen halten freiberufliche Mitarbeiter für eine wichtige bzw. sehr wichtige Ressource. Die Zahlen stammen von Elance. Der Online-Personaldienstleister  hat in mehr als 560 europäischen Unternehmen nachgefragt. Lediglich für neun Prozent von ihnen spielen freie Mitarbeiter keine Rolle. Die Suche nach geeignetem Personal läuft nicht zuletzt über Stellenbörsen im Netz. Und das in Zukunft sogar verstärkt: 34,4 Prozent der befragten Firmen wollen ihre Budgets für Online-Recruiting ausbauen. Unsicherheit bestimmt hingegen die Lage, wenn es um die Einstellung fester Mitarbeiter geht. Nur ein Fünftel (21,9 Prozent) hat fest vor, im kommenden Jahr zusätzliches Personal fest unter der Vertrag zu nehmen. Stattdessen vertrauen die Arbeitgeber den Freelancern: 28 Prozent der Befragten gaben an, Freelancer auf Projektbasis engagieren zu wollen und dafür auf die Einstellung fester Mitarbeiter zu verzichten.

Rund 85 Prozent der Unternehmen greifen dabei auf Onlinebeschäftigungs-Plattformen zurück, um Mitarbeiter für Vollzeit-, Teilzeit- oder projektbasierte Tätigkeiten zu bekommen und ihre Daten zu verwalten. Jeder zweite Umfrageteilnehmer gab an, auf diese Weise zwischen zwei und fünf freie Mitarbeiter beauftragt zu haben. Die Online-Rekrutierung setzt sich immer stärker durch:Vier von zehn Unternehmen wollen in den kommenden zwölf Monaten rund 90 Prozent ihrer Fachkräfte online rekrutieren, nur zehn Prozent setzen auf Bewerbungsgespräche vor Ort.

Als Web-Entwickler hat man die besten Chance, denn 59,4 Prozent der befragten Unternehmen suchen diese Qualifikation via Online-Jobbörse. Gefragt sind auch Designer und Multimedia-Experten (50 Prozent) sowie Texter (28,1 Prozent). Geringere Nachfrage herrscht bei Elance & Co. nach Projektmanagern und Spezialisten für  Finanzen und Buchhaltung.

Hier die bei Elance am häufigsten gewünschten Qualifikationen für Marketing und Multimedia:

 

Freelancer-Studie: Entwickler und Kreative sind besonders gefragt

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