ITK-Markt | | von Annette Mattgey

Euro-Krise lockt IT-Experten in den Norden

Gegen den Facharbeitermangel scheint es nun unerwartete Hilfe aus dem Süden Europas zu geben: Bei deutschen Hightech-Unternehmen gehen vermehrt Bewerbungen aus den so genannten Eurokrisenländern ein. Fast jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) hat in den vergangenen Monaten mehr Bewerbungen von Arbeitnehmern und Absolventen aus Griechenland, Portugal, Spanien oder Italien erhalten. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des Branchenverbands Bitkom in der IT-, Telekommunikations- und Internetbranche.

 „Deutsche Technologieanbieter können den von der Krise in ihren Ländern betroffenen Menschen eine Perspektive bieten“, sagt Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. „In vielen Fällen fehlen allerdings Sprachkenntnisse, was eine Einstellung erschwert.“ Der Bitkom-Umfrage zufolge leidet mehr als die Hälfte der ITK-Firmen (57 Prozent) darunter, für offene Stellen kein geeignetes Personal zu finden. Derzeit gibt es in Deutschland rund 38.000 offene Stellen für IT-Spezialisten, die nicht oder nur sehr schwierig zu besetzen sind.

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