Eward Driehuis, Secure Link: Viele Risiken werden durch das eigene Personal verursacht.
Eward Driehuis, Secure Link: Viele Risiken werden durch das eigene Personal verursacht. © Foto:Unternehmen

Hackerangriffe | | von W&V Redaktion

Drei Tipps: So schützen Sie Ihre Kundendaten

Gestohlene Konsumentendaten auf Linkedin, geknackte Accounts von Amazon-Verkäufern: Hackerattacken sind zu einem Alltagsphänomen geworden. Ein sicherer technischer Schutz sollte daher auf die Chef-Agenda eines jeden Unternehmens rücken, fordert Eward Driehuis, Chief Research Officer beim IT-Sicherheitsanbieter Secure Link. Letztlich geht es um Kundenvertrauen und damit um den gesamten Business-Erfolg. Exklusiv für LEAD digital schildert Driehuis, wie man mit drei Kniffen Angreifer aussperren kann.

1. Investieren Sie in eine saubere IT und pflegen Sie sie

Zur Basis-Hygiene eines Unternehmens gehört es, aktuelle, sichere Software zu installieren, die für die alltäglichen Anforderungen angepasst ist, und regelmäßige Updates durchzuführen. Erstellen Sie für Ihre Systeme außerdem Backups - so sorgen Sie dafür, dass Ihnen keine wichtigen Daten und Informationen abhanden kommen. Wichtig ist dabei aber auch, die Wiederherstellungsfunktion zu testen: Viele Unternehmen führen jede Nacht ein Backup durch, versäumen es oft aber, das Restore-Feature zu verifizieren.

2. Verwenden Sie Next Generation Endpoint Protection

Hacker werden immer raffinierter. Sie können Viren in Ihr System einschleusen, die über Nacht mutieren und sich im gesamten Netzwerk ausbreiten. Zur Abwehr sollten verschiedene Sicherheitstechnologien kombiniert werden, die in allen Phasen einen Angriff unterbrechen können. Wie leicht klickt ein Mitarbeiter mal auf eine Phishing-Mail und den darin enthaltenen Link, der das Endgerät mit einem Trojaner infiziert oder eine Schad-Software installiert. Das passiert leider immer wieder. Eine Next-Generation-Endpoint-Protection-Software kann effektiv das Risiko minimieren, dass das gesamte Unternehmen dadurch Schaden erleidet. 

3. Vorsorgeschutz ist nicht alles: Überwachen Sie Unregelmäßigkeiten

Wichtig ist auch, das Netzwerk permanent zu überprüfen. Viele Risiken werden durch das eigene Personal verursacht. Von unabsichtlichen Fehlern bis hin zu vorsätzlichem Betrug: Es geht dabei immer auch um das Verhalten der Mitarbeiter. Auf diese Weise kommt derzeit immer wieder Malware in Unternehmen.  Wichtig ist es daher, Unregelmäßigkeit im Netzwerk zu erkennen. Stellen Sie sicher, dass jeder, der sich innerhalb Ihres Netzwerks bewegt, auch befugt ist, sich dort aufzuhalten. Das kann ein Schutz zur Vorsorge von Hackerangriffen nicht alleine bewerkstelligen, sondern das kann nur durch eine Überwachungssoftware geleistet werden. Um es mit einem Haus zu vergleichen: Das Haus zu versperren bietet Schutz, es mit einer Überwachungskamera zu versehen sorgt für das Aufspüren von Eindringlingen, die es trotz abgesperrter Tür ins Innere geschafft haben. Danach geht es darum, entsprechend zu handeln und die Eindringlinge wieder zu entfernen.

Drei Tipps: So schützen Sie Ihre Kundendaten

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