Lesetipp | | von Annette Mattgey

Digital-Gehälter: Werbung und PR entlohnen am schlechtesten

Trotz vieler offener Stellen  - vom Projektleiter bis zum Webdesigner - entwickeln sich die IT-Gehälter 2013 mit einer Steigerung von einem Prozent nur mäßig. Dass sich in der Branche dennoch gutes Geld verdienen lässt, zeigt die aktuelle Gehaltsstudie von Personalmarkt und Computerwoche. „Die Spitzenverdienste von CIOs liegen bei deutlich über 300.000 Euro Jahresgehalt, die von IT-Projektleitern und IT-Beratern bei über 180.000 Euro", sagt Tim Böger, Geschäftsführer von Personalmarkt. Entscheidend ist dabei nicht nur die persönliche Ausrichtung, sondern auch die Branche und die Region, in der die Arbeitsstelle liegt. Web-Designer zählen etwa zu den gefragten Qualifikationen (wie auch SAP-Berater und IT-Trainer). Allerdings rangieren hier die Jahresgehälter bei rund 37.000 Euro, während IT-Projektleiter mit einem Jahresgehalt von durchschnittlich 74.170 Euro zu den Spitzenverdienern zählen. Ein Trostpflaster für die Webdesigner: in den vergangenen zwei Jahren stieg ihre jährliche Lohnsumme überproportional um sechs Prozent an.

Uni- und FH-Absolventen legen mit rund 60.000 Euro Jahresgehalt etwas gleichauf. Master- und Bachelor-Inhaber rangieren dahinter, was aber vor allem ihrem Alter - d.h. ihrer Jugend - geschuldet ist. In großen Unternehmen und in Metropolregionen sind die Verdienstmöglichkeiten besser. Ansonsten untersuchte die Studie die Aussichten in verschiedenen Branchen - und stellte Werbeagenturen, PR- und Medienunternehmen ein Armutszeugnis aus.

In der Werbe- und PR-Branche kommt etwa ein Programmierer auf 42.000 Euro Jahresgehalt. Der Versandhandel zahlt nur unwesentlich besser (45.000 Euro). Richtig absahnen kann man dagegen in der Pharmabranche (58.000 Euro), in der Autoindustrie (55.000 Euro) und bei Finanzdienstleistern. Auch für Berater ist die Werbebranche nicht das gelobte Land: 49.300 Euro stehen hier auf der Lohnabrechnung. In Topbranchen wie Elektrotechnik und Chemie können sie bis zu 30.000 Euro mehr einstreichen.

Ein ausführlicher Artikel zum Thema steht bei Computerwoche online. Käuflich erwerben lässt die die "Vergütungsstudie IT 2013/14" über die Hamburger Vergütungsberatung Personalmarkt.

Digital-Gehälter: Werbung und PR entlohnen am schlechtesten

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