Jeff Sutherland (li.), der Erfinder von Scrum, mit Venture-TV-Geschäftsführer André Vollbracht.
Jeff Sutherland (li.), der Erfinder von Scrum, mit Venture-TV-Geschäftsführer André Vollbracht. © Foto:Venture TV

Video-Tipp | | von Annette Mattgey

Dieser Mann hat Scrum erfunden

Wie kam Jeff Sutherland die Idee zu Scrum und was hat der Name der Management-Methode mit Rugby zu tun? Das erzählt der agile, ältere Herr äußerst mitreißend hier im Video-Interview von Venture TV. Ihn als Tausendsassa zu bezeichnen ist wohl nicht übertrieben. Erste Meriten erwarb er sich als Pilot für die US-Airforce. Als er in den 80er Jahren ins Bankwesen wechselte, schockierte ihn das dortige Projektmanagement - die Mitarbeiter häuften Überstunden an, waren unzufrieden und nichts wurde rechtzeitig fertig. 

Das klappt bei seiner vorhergehenden Stelle wesentlich besser - einer medizinischen Forschungseinrichtung. Flugs übertrug er, was er dort aus der Zusammenarbeit mit Kollegen und Laboren gelernt hatte, auf sein neues Umfeld. Erst Jahre später wurde die Methode formalisiert und auf den Namen Scrum getauft - angelehnt an das Gewusel und Gedränge (so die wörtliche Bedeutung) beim Rugby.

"Doppelt so viel schaffen in der halben Zeit", ist seitdem das Motto des 75-Jährigen. So trägt sein Buch auch den Titel "Scrum: The Art of Doing Twice the Work in Half the Time". Wer vom  Meister selbst lernen will, hat dazu immer wieder Gelegenheit. Er hält auch in Deutschland Kurse für Scrum ab. Auf seiner Website Scruminc.com finden sich außerdem zahlreiche Infografiken und Online-Videos, ein Großteil davon kostenlos.

Was er sich von Toyota abgeschaut hat, welche Rolle der Kunde im Scrum-Team spielt und wie Scrum mit "agile" und "lean" zusammenhängt:

Dieser Mann hat Scrum erfunden

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