Die 10 härtesten Fragen bei Vorstellungsgesprächen
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Glassdoor | | von Daniel Lange

Die 10 härtesten Fragen bei Vorstellungsgesprächen

Als Jobsuchender muss man heutzutage im Bewerbungsgespräch auf alles gefasst sein. Nach der Einladung beginnt die Vorbereitungszeit auf das Gespräch. Die typischen Fragen - "Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?", "Was sind ihre Stärken/Schwächen?" oder "Warum sind Sie der richtige für den Job?" - sollten inzwischen jedem geläufig sein.

Es können aber auch Fragen kommen, auf die man sich nicht vorbereiten kann. Die Job- und Karriere-Community Glassdoor hat aus über 2.400 Fragen aus Vorstellungsgesprächen, die im letzten Jahr von Bewerbern aus Deutschland auf Glassdoor veröffentlicht wurden, eine Liste mit den zehn schwierigsten Fragen zusammengestellt.

Die Liste mit den kniffligen, unerwarteten und teils extrem skurrilen Fragen wird international einmal im Jahr veröffentlicht, jetzt zum zweiten Mal auch für Deutschland.

LEAD Digital stellt die diesjährige Auswahl vor:

1. "Wie viele Briefkästen der Deutschen Post stehen auf den Straßen Deutschlands?" – Gestellt bei PwC an einen Bewerber als Senior Consultant (Frankfurt am Main).

2. "Was hast du letzte Woche gelernt?" – Gestellt bei Trivago an einen Bewerber als Software Engineer (Düsseldorf).

3. "Wie viele Smarties passen in einen VW-Bus?" – Gestellt bei Zeb an einen Bewerber im Bereich Strategy & Organisation (München).

4. "Sie steigen in den Aufzug ein und im Aufzug befindet sich der CEO. Was würden Sie ihm sagen, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen?" – Gestellt bei Vodafone an einen Bewerber für das Traineeprogramm Discover (Düsseldorf).

5. "Wie viele Cappuccinos werden täglich in Manhattan verkauft?" – Gestellt bei Accenture an einen Bewerber als Strategy Consultant (Kronberg im Taunus).

6. "Wenn Sie alles Geld der Welt hätten, was würden Sie als Unternehmer damit tun?" – Gestellt bei Burger King an einen Bewerber für das Leadership Development Program (München).

7. "Was war der größte Misserfolg in Ihrem Leben und wie sind Sie damit umgegangen?" – Gestellt bei der Adidas Group an einen Bewerber für das Functional Trainee Program (Herzogenaurach).

8. "Wenn Sie alle Wohnungen in NRW mit Parkett ausstatten wollen würden, wie viel Holz müsste im Schwarzwald abgeholzt werden?" – Gestellt bei Thyssen Krupp an einen Bewerber als Manager (Essen).

9. "Wenn der Schokoriegel Mars eine Person wäre, wie wäre sie?" – Gestellt bei Happy Thinking People an einen Bewerber im Bereich Market Research (München).

10. "Wie spontan sind Sie? Verkaufen Sie mir diesen Keks." – Gestellt bei Döhler an einen Bewerber als Manager (Darmstadt).

Und warum stellen Unternehmen solche auf den ersten Blick sinnfreien Fragen? Susan Underwood, Glassdoor Head of Global Recruiting and Talent Acquistion, weiß die Antwort: "Arbeitgeber stellen komplizierte Fragen, um das kritische Denkvermögen der Bewerber zu testen sowie die Kreativität und die Problemlösungskompetenz herauszufordern. Unternehmen wollen mit den so genannten Brainteasern herausfinden, wie Kandidaten auf spontane Herausforderungen reagieren. Für Bewerber gilt hier in der Regel: Nicht die richtige Antwort, sondern der Weg ist das Ziel. Sich auch bei solchen Fragen gut zu schlagen, kann den Unterschied ausmachen, ob ein Bewerber ein Jobangebot erhält, oder nicht."

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