Fallstudie | | von einem Gastautor

Der Weg aus dem Daten-Chaos führt in die Cloud

Die Anforderungen an die Kayak-Mitarbeiter sind groß. Parallel sind sie damit beschäftigt, die neuesten Angebote auf die Reise-Website zu packen. Nachdem sie zuerst mit einem zentralen Server gearbeitet haben, sind sie inzwischen umgestiegen und arbeiten mit einer unternehmensinternen Cloud-Lösung. Ein Erfahrungsbericht.

Text: Oliver Blüher, Country Manager DACH bei Dropbox.

Die Ausgangslage: Chaos auf allen Servern

Kayak ist eine Reise-Website, die von Expedia, Travelocity und Orbitz gemeinsam gegründet wurde, um Verbrauchern eine möglichst große Auswahl an Flügen, Hotels, Mietwagen und anderen Reiseangeboten zu bieten. Auf kayak.com können Suchergebnisse von Hunderten von Reise-Websites in einer umfassenden, intuitiven Anzeige miteinander verglichen werden.

Angesichts eines sich ständig ändernden Bestandes an Reiseoptionen und -angeboten, ist der Inhalt der Kayak-Website einem ständigen Wandel unterworfen. Dutzende von Mitarbeitern im Entwicklungsteam sind damit beschäftigt, die Seite auf dem neuesten Stand zu halten. Produktdesigns werden regelmäßig aktualisiert, wenn sie die Hände von Designern, Produktmanagern und Entwicklern im Team durchlaufen. Anfänglich hatte das Unternehmen versucht, einen Server zur Unterstützung dieses Zyklus zu verwenden, aber Bill O'Donnell, Chief Architect und Senior Vice President (Mobile Products) bei Kayak, erzählt dazu: "Das VPN war langsam, es war schwer, eine Verbindung herzustellen, und es war ehrlich gesagt nervig."

Der Linux-Server von Kayak war nicht das Richtige, denn es war nicht einfach, Dateien zu bearbeiten, zu organisieren und neu zu laden. O'Donnell fügt hinzu: "Wir haben eine riesige Website voller manuell erstellter Dateien. Im Laufe der Zeit haben sich auf dem Server Hunderttausende von Entwürfen angesammelt, die schwer zu durchforsten sind, weil man sie nicht sortieren oder durchsuchen kann." Das Unternehmen brauchte eine einfache Lösung, mit der die Teammitglieder reibungslos auf Dateien zugreifen und diese aktualisieren können. Da er Dropbox schon von Anfang an verwendet hatte, erkannte O'Donnell schon bald, dass es eine gute Lösung für Kayak wäre und so fiel die Entscheidung für die Unternehmensversion.

Arbeiten in der Cloud: Jeder hat, was er braucht

Designer, Entwickler und Qualitätssicherungsexperten können nun an einem Ort auf Designobjekte und Modelle zugreifen und diese genehmigen, bevor sie dann auf kayak.com eingestellt werden. Wenn das Marketing-Team Vorlagen für Werbeanzeigen oder Werbematerialien braucht, können die Mitarbeiter direkt über Dropbox die Dateien abrufen. "Ich brauche niemandem extra Zugang zu gewähren", erklärt O’Donnell. "Dropbox für Unternehmen ist wie ein riesiger, freigegebener Zentralrechner. Sie brauchen Nutzern nur zu sagen, wo alles ist, und dann können sie sich aus den freigegebenen Ordnern holen, was sie brauchen."

Mobiler Zugriff auf Dateien hat Kayak geholfen, Prozesse zu vereinfachen. Mitarbeiter können Dateien direkt auf ihren iPads oder Smartphones öffnen und eine Präsentation zeigen und verschwenden keine Zeit mehr damit, sich über die Herstellung der Server-Verbindung Sorgen zu machen. "Wir haben stets die richtige Dateiversion zur Hand und jeder kann sie auf seinen verschiedenen Geräten aufrufen", sagt O'Donnell. "Selbst wenn jemand eine Datei mit einer nativen App auf seinem Desktop aktualisiert, können wir über ein mobiles Gerät problemlos darauf zugreifen."

Der Cloud-Speicher hilft Kayak nicht nur bei nach außen gerichteten Entwicklungsprojekten auf die verschiedensten Weisen, sondern auch bei der Verwaltung der Website mit dem internen Mitarbeiterverzeichnis. Alle Kayak-Mitarbeiter sind auf dieser Seite abgebildet und ihre hochauflösenden Photos befinden sich in Dropbox. "Es handelt sich um eine ziemlich komplizierte Datenbank und wahrscheinlich 200 GB an Bildern", erläutert O’Donnell.

Wie Kayak von Dropbox profitiert

Angesichts der Anzahl von Produktentwürfen, die Kayak produziert, und der Anzahl der erforderlichen Revisionen, ist für Mitarbeiter die Fähigkeit, schnell durch alle Dateien zu navigieren, von unschätzbarem Wert. Designer können durch diese Funktion nicht nur schneller Entwürfe abändern, sondern haben ihre Arbeit auch immer gesichert.

Wenn Mitarbeiter Computerprobleme hatten, war es in der Vergangenheit so, dass sie Gefahr liefen, ihre gesamte Arbeit zu verlieren, wenn sie sie nicht vorher irgendwo im Büro gesichert hatten. "Wenn aus irgendeinem Grund ein Laptop den Geist aufgibt, braucht man sich nur einen neuen zu besorgen, einzustöpseln und bei Dropbox anzumelden", sagt O’Donnell. "Alles wird über das LAN schnell synchronisiert und man kann die Arbeit im Nu fortsetzen."

Die Verbesserungen der Arbeitsabläufe und der Organisation sowie der Dateischutz haben zu fließenderen Verfahren in der Produktentwicklung und im operativen Geschäft von Kayak geführt. O'Donnell: "Dropbox für Unternehmen gibt uns einen zentralen, sicheren Ort für die Speicherung all unserer Arbeit und hilft uns, Reibungsproblemen entgegenzuwirken, die entstehen können, wenn es in einem Unternehmen Hunderte von Computern gibt."

Oliver Blüher ist Country Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Dropbox. In dieser Position verantwortet er das Wachstum des Unternehmens in der DACH-Region und leitet die laufenden Geschäfte, Vertrieb und Marketing sowie den Ausbau von Partnerschaften. Bevor Blüher zu Dropbox kam, war er Vertriebsleiter für Unternehmenslösungen bei SAP Deutschland. Für das Unternehmen war er außerdem als Chief Operating Officer für die Region Russland und GUS sowie als Chief of Staff für den CEO zuständig.

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