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Das ist der "geilste Job auf der Welt"
© Foto:Facebook/Polizei NRW

Rap | | von Annette Mattgey

Das ist der "geilste Job auf der Welt"

Dieser Rap hat das Zeug zum Viralhit: Ein Kölner Polizei-Beamter und Hobby-Musiker skizziert seinen Alltag bei der Polizei. Schon jetzt kommt das Video enorm gut bei Facebook an. Offensichtlich hat die Polizei NRW aus ihren Fehlern gelernt. Im Jahr 2013 ergoss sich ein Schwall bösartiger Kommentare aus dem Netz über dieses Recruiting-Video. Das sieht diesmal anders aus. Binnen weniger Stunden sahen mehr als 100.000 User das Video bei Facebook und es gibt mehr als 1.200 positive Äußerungen. (Stand Donnerstag Vormittag: mehr als 610.000 Views)

Michael Mattern von der Wache Köln-Sülz erzählt darin von seiner Arbeit als Gesetzeshüter und lässt dabei auch die weniger schönen Momente nicht aus. Von Ganovenjagd bis Zeittotschlagen, vom Überbringen von Todesnachrichten bis zu verheerenden Unfällen auf der Autobahn - in "Polizei ist" wird der Alltag der Beamten besungen. "Alle wollen den Rechtsstaat, wir sind sein Vermächtnis", rappt der Polizist zu dröhnenden Beats. Mattern sei Freizeitmusiker, so die Kölner Polizei, die den Song am Mittwoch auf Facebook veröffentlichte. Sein Arbeitgeber kommt in dem Lied ziemlich gut weg - der Rap endet mit den Worten: "Polizei ist der geilste Job auf der Welt". 

Das Video:

Die Polizei NRW ist mit ihren Social-Media-Bemühungen nicht alleine. Die neuseeländische Polizei schaffte es mit ihren Tanzeinlagen, dass ihr Video zu einen weltweiten Viralhit wurde:

Polizei-Videos sorgen im Netz generell für viel Gesprächsstoff - ob positiv oder negativ. Bestes Beispiel: Jan Böhmermann mit dem Polizei-Rap "Ich hab Polizei". Er selbst weiß den Nachahmer zu schätzen und verbreitete das Video mit dem Kommentar "Ich hab Polizei. Und Polizei NRW Köln hat jetzt auch Polizei" auf seiner Facebook-Seite.

Jan Böhmermann (Nov 2015, 16 Mio. Views):

Das ist der "geilste Job auf der Welt"

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"Urgent" die Polizei gerufen: Diese Pressemeldung sollten Sie kennen

von Petra Schwegler

Die Mainzer Polizei hat sich bei einer Pressemeldung über ein Konzert von Foreigner als großer Fan der Rockgruppe entpuppt. Polizeisprecher Achim Hansen konnte nach eigenen Angaben nicht zu dem Konzert am Dienstagabend gehen. Dafür schwelgte er im Polizeibericht über einen Streit bei der Veranstaltung in Foreigner-Laune – und schrieb am Mittwoch zwei Versionen des Berichts über einen Zwist unter drei Konzertbesuchern.

Hier die Pressemitteilung im Wortlaut, die einen Streit, eine Kopfnuss und weitere Verletzungen verkünden soll und alle Studioalben von Foreigner in sich vereint:

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In der "Unusual Heat" gestern Abend im "Moonlight" kamen sich drei "Foreigner" zu nahe. Nach "Inside Information" spielten zwei der drei durch ihr Tanzen den "Agent Provocateur" und es kam zu "Head Games" mit einem Umstehenden, der sich durch das platzgreifende Tanzen belästigt fühlte. Nachdem alle Beteiligten auf ihrem "Can't Slow Down" bestanden, wurde "Urgent" die Polizei gerufen, die wiederum einen Rettungsdienst verständigte. Die Verletzungen wurden vom Rettungsdienst mit einem Beutel "Cold As Ice" gekühlt, damit der Verletzte keine "Double Vision" sieht. Im Einsatz waren 4 Polizeibeamte. Ob die Streithähne am Schluss des Konzerts "I want to know what love is" gemeinsam mitsangen, ist nicht überliefert.

"

Die Mainzer Ordnungshüter haben die Meldung auch im Social Web verbreitet:

Überhaupt beweist die Polizei in sozialen Netzwerken in letzter Zeit viel Sinn für Humor ... Und große Kompetenz.

ps/dpa

von Petra Schwegler - Kommentare Kommentar schreiben