Gartner-Analyse | | von Annette Mattgey

Big Data wird zum Jobmotor

Nicht nur fürs Marketing ist Big Data ein großes Thema, sondern auch für die Personalverantwortlichen. Sie müssen dafür sorgen, die Stellen mit den passenden Kräften zu besetzen. Weltweit rechnet Gartner mit 4,4 Millionen zusätzlichen Arbeitsplätzen, die sich mit dem Thema Big Data beschäftigen. Schon alleine der Anstieg der IT-Budgets macht hoffnungsvoll: Für 2012 prognostiziert Gartner ein Wachstum von 3,8 Prozent zum Vorjahr 3,7 Billionen US-Dollar.

“Bis 2015 werden weltweit rund 4,4 Millionen IT-Jobs entstehen, die das Feld Big Data umfassen. Alleine in den USA werden es 1,9 Millionen Stellen sein", so Peter Sondergaard, Senior Vice President bei Gartner and Chef der weltweiten Forschung. "Gleichzeitig schafft jede Big Data-Personalstelle drei Beschäftigungsverhältnisse außerhalb des IT-Bereichs."

“Eine große Herausforderung. Denn es gibt nicht genügend Fachkräfte. Staatliche und private Bildungseinrichtungen haben versagt. Daher werden sich nur ein Drittel der Stellen besetzen lassen. Daten-Experten werden zur raren und wertvollen Ressource", meint Sondergaard. Daher müssten sich IT-Vorstände rasch überlegen, wie sie Abhilfe schafffen. "Diese Stellen sind absolut notwendig, damit die Unternehmen weiter wachsen. Hier liegt die Zukunft der neuen Informationsökonomie." Sondergaard präsentierte seine Thesen vor rund 8000 CIOs and IT-Verantwortlichen auf dem Gartner Symposium "ITxpo 2012". Neben Big Data strich er die Bedeutung von Cloud Services, Social Collaboration, Mobile und Informationen heraus.

Big Data wird zum Jobmotor

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