Kommunikation | | von Franziska Mozart

BASF verordnet Mitarbeitern E-Mail-Diät

Was tun gegen die interne E-Mail-Wut? Der Chemiekonzern BASF verordnet seinen Mitarbeitern eine "E-Mail-Diät" und plant, mit verschiedenen Aktionen die Mitarbeiter dazu anzuhalten, ihr Mail-Verhalten kritisch zu hinterfragen. "Muss ich immer auf den 'Allen antworten'-Button klicken? Ein Telefonat bringt oft mehr als hin- und hergeschriebene E-Mails", sagte die BASF-Arbeitsdirektorin Margret Suckale der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vom 20. September. Außerdem habe der Konzern Anregungen zum Inhalt und zur Wortwahl gegeben, quasi eine E-Mail-Etikette. 

Der Konzern ist mit seinen Bemühungen, die digitalen Postfächer der Mitarbeiter zu verschlanken, nicht allein. Bei Volkswagen hat der Betriebsrat vor einigen Jahren ein E-Mail-Verbot durchgesetzt. Mitarbeiter mit tarifvertraglicher Bezahlung sollen nach 18 Uhr keine Mails mehr auf ihren Smartphones empfangen, was aber laut "Wall Street Journal" nicht immer beachtet wird.

Daimler ging sogar noch einen Schritt weiter und sorgte mit einer drastischen Maßnahme für Aufsehen gesorgt: Der Automobilkonzern löscht automatisch alle Nachrichten, die während des Urlaubs ihres Empfängers eingehen.

Laut einer Studie des Branchenverbandes Bitkom bekommen zehn Prozent der Beschäftigten in Deutschland 40 E-Mails oder mehr. Der Durchschnitt liegt deutlich darunter, bei nur 18 Mailspro Tag. Entsprechend soll für 66 Prozent der

BASF verordnet Mitarbeitern E-Mail-Diät

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