Auf seiner Seite fasst der ADC die Ergebnisse in einer Infografik zusammen.
Auf seiner Seite fasst der ADC die Ergebnisse in einer Infografik zusammen. © Foto:ADC

Studium | | von W&V Redaktion

ADC-Hochschulranking: Hier kommt der kreative Nachwuchs her

Hamburg ist immer noch die erste Adresse, wenn es um die Ausbildung von kreativen und digitalen Talenten geht. Allerdings gibt es auch zwei unerwartete Aufsteiger: Niedersachsen und Thüringen. Der Art Directors Club für Deutschland (ADC) veröffentlicht das dritte Kreativranking der Fach- und Hochschulen mit kreativen Studiengängen (hier das zuletzt erschienene). Als Maßstab zieht der Branchenverband die vergangenen drei Jahrgänge des hauseigenen ADC Junior Wettbewerbs heran. Hier können sich Studierende, Absolventen und Junioren erste Nägel verdienen.

Die Freie und Hansestadt Hamburg verteidigt erneut ihren ersten Platz im ADC Kreativranking für Fach- und Hochschulen. Studierende und Absolventen der Hamburger Hochschulen haben die meisten Auszeichnungen bei den ADC Junior Wettbewerben 2014, 2015 und 2016 erhalten. Auch Baden-Württemberg kann seinen 2. Platz behaupten; hingegen überrascht Niedersachsen mit einem Sprung von dem 9. auf den 3. Platz. Auch Thüringen holt auf und sichert sich 2016 den 4. Platz (Platz 7 im Vorjahr). Zu den deutlichen Absteigern 2016 gehören Rheinland-Pfalz (von Platz 3 auf 6), Nordrhein-Westfalen (von Platz 6 auf 10) und das Saarland (von Platz 8 auf 14).

"Eine Auszeichnung mit einem ADC Nagel ist für die Einreichenden oft ein erster Meilenstein in ihrer Karriere und bedeutet auch, von Profis aus der Branche gesehen und häufig auch direkt angesprochen zu werden", erklärt Ilona Klück, ADC Vorstand Forschung & Lehre. "Diese Entwicklung fördern derzeit am besten die Standorte Hamburg, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Mit dem ADC Kreativranking für Fach- und Hochschulen möchten wir zum einen die Qualität kreativer Arbeiten von Studierenden und Absolventen sichtbar machen, zum anderen appellieren wir an alle Professoren und Hochschulen, zu der Teilnahme am ADC-Wettbewerb zu motivieren. Durch eine kontinuierliche Teilnahme und Auswertung können die einzelnen Standorte zukünftig noch stärker von ihrer Förderung des kreativen Nachwuchses profitieren; eine wichtige Entscheidungsgrundlage für angehende Studierende bei der Wahl ihres Lehrinstituts."

Ausgehend von den Gesamtpunkten gehören die Miami Ad School Europe (Hamburg), die Filmakademie Baden Württemberg in Ludwigsburg und die Hochschule Konstanz zu den Instituten, an denen kreativer Nachwuchs am besten ausgebildet wird. In Niedersachsen läuft die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim der Uni der Landeshauptstadt Hannover den Rang ab.

Das ADC Hochschulranking berücksichtigt die deutschen Fach- und Hochschulen, die in den Jahren 2014 bis 2016 durch eingereichte Arbeiten ihrer Studierenden vertreten waren. In die Punktewertung fließen alle ausgezeichneten Arbeiten ein: Die Hauptpreise ADC Student_in des Jahres, ADC Absolvent_in des Jahres und ADC Rookie des Jahres werden mit je 10 Punkten gewertet, Goldnägel mit je 6 Punkten, Silbernägel mit je 4 Punkten, Bronzenägel mit je 2 Punkten und Auszeichnungen mit je einem Punkt. Die Punktezahl wird anschließend in das Verhältnis der Anzahl der relevanten Hochschulen des jeweiligen Bundeslandes gesetzt. 

Die Bewerbungsfrist für den ADC Junior Wettbewerb 2017 läuft bereits. Zum 33. Mal sucht der ADC die besten jungen Kreativen im deutschsprachigen Raum.

Hier die Infografik mit allen Bundesländern:

 

ADC-Hochschulranking: Hier kommt der kreative Nachwuchs her

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