"Ist es Zufall, dass das neue Hauptquartier aussieht wie ein Raumschiff", fragt Ben Farrell.
"Ist es Zufall, dass das neue Hauptquartier aussieht wie ein Raumschiff", fragt Ben Farrell. © Foto:Apple

Lesetipp | | von Annette Mattgey

5 Gründe, warum die Arbeit bei Apple unerträglich ist

Mit einem langen Blog-Post schreibt sich der Australier Ben Farrell seine Wut von der Seele. Er hat mehrere Jahre für Apple gearbeitet und begründet nun seinen Ausstieg. Dem stellt er ein Zitat von Steve Jobs voran, das aus einer Rede des Apple-Chefs vor den Absolventen der Stanford-Universität von 2005 stammt: "And most important, have the courage to follow your heart and intuition." Farrell hat zwei Jahre dafür gearbeitet, den Kundendienst im Bereich Technischer Support zu verbessern. In der IT ist er schon seit rund 15 Jahren tätig. 

Seine stärksten Vorwürfe:

1. Bei Apple herrscht eine organisierte Jungsbande, in der Schein mehr zählt als Substanz und Betriebszugehörigkeit mehr als Talent.

2. So wie die chinesischen Kaiser dachten, die Verbotene Stadt in Peking sei das Zentrum des Universums und bauten ihr Reich darum herum, fühlen sich einige Manager bei Apple auch.

3. Entlassungen werden als großartige strategische Entscheidungen bejubelt, ohne Rücksicht auf die Auswirkungen für Händler, Lieferanten, Kunden. Jobs streichen kann jeder Affe, aber bei Apple wird man für die seltsamsten Dinge gelobt.

4. 16-Stunden-Tage werden mit Meetings über Meetings gefüllt. Das mag es anderswo auch geben, aber bei Apple herrscht eine vergiftete Atmosphäre. Es geht darum, Leute fertig zu machen. Ein Gemeinschaftsgefühl gibt es nicht.

5. Krankheiten, Familiennotfälle und selbst die eigene Hochzeit werden von Apple nicht respektiert.

Wer den Blog-Post komplett lesen will, kann das in Farrells Blog Road less travelled tun. Er betreibt auch eine gleichnamige Facebook-Seite.

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