3 Tipps für das Job-Interview auf Englisch
© Foto:Berlitz

Bewerbung | | von Markus Schmelzer

3 Tipps für das Job-Interview auf Englisch

Englisch ist die Sprache der Wirtschaft. Bei Bewerbungsgesprächen im englischsprachigen Raum oder für international auftretende Unternehme hat man ohne gute Sprachkenntnisse kaum eine Chance. Aber auch auf kundige Linguisten kann das eine oder andere Fettnäpfchen warten, weiß Jutta Markhof, Global Accounts Manager bei Berlitz. Hier sind drei Tipps für das Job-Interview auf Englisch:    

Tipp 1: Umgangsformen

Es ist wie immer im Leben: Der erste Eindruck zählt. Briten und Amerikaner wirken immer sehr lässig. Aber davon darf man sich nicht täuschen lassen. Zumindest nicht, wenn es um die Wahl der Garderobe geht. Hier gilt der klassische Business-Dress-Code. Die Herren tragen Anzug und Kravatte, die Damen ein Businesskostüm.

Ein Bewerbungsgespräch ist förmlich. Das gilt auch dann, wenn der Chef die Anrede per Vornamen anbietet. Einfache Benimmregeln werden niemals außer Acht gelassen. Man steht zur Begrüßung auf, sucht für einen kräftigen Händedruck den Blickkontakt und nennt seinen Namen. Achtung: Die Nennung des Titels wird häufig als arrogant angesehen.  

Tipp 2: Wichtigste Fragen und Redewendungen einprägen

Selbst wenn das Gespräch nicht komplett auf englisch ist kann es immer passieren, dass der Personaler plötzlich die Sprache wechselt. Wichtig ist ein umfangreiches Vokabular im Wirtschafts-Englisch. "Wer sich einige Formulierungen und Antworten auf gängige Fragen zurechtlegt, tritt selbstbewusster auf", sagt Markhof. Hier sind ein Paar klassische Beispiele:  

"Tell us about your career so far". Erzählen Sie uns etwas über ihre bisherige Karriere.

Ein Klassiker unter den Gesprächsanfängen. Ein kurzer Abriss über die letzten Arbeitgeber und Hauptaufgaben genügt hier vollkommen. Übersetzt man den eigenen Lebenslauf ins Englische, prägen sich direkt die wichtigsten Vokabeln ein, so Markhof.

"What makes you the perfect candidate for this position?" Was macht Sie zum idealen Kandidaten für diese Position?

Klar, fachliche Kenntnisse sind wichtig. Aber auch soziale Kompetenzen dürfen nicht vergessen werden. Teamfähigkeit und kommunikative Stärken zählen in den USA sogar mehr als Noten und Abschlüsse.

"What were your main tasks at your last position and what was your biggest challenge?" Was waren die Hauptaufgaben und größten Herausforderungen bei ihrer letzten Stelle?

Hier möchte der Chef gerne hören, welche Fähigkeiten man für die neue Stelle mitbringt. Laut Markhof zahle sich Ehrlichkeit dabei aus. "Wer selbstkritisch reflektiert, beweist im anglo-sächsischen Raum Selbstsicherheit und Krisenmanagement." 

Tipp 3: Fettnäpfchen kennen und umgehen

In den USA und in England scheinen Bewerbungsgespräche nicht so förmlich zu sein wie gewohnt. Eine Täuschung, hinter der sich ein Fettnäpfchen verbirgt. "Umgangssprachliche Ausdrücke, wie gonna statt going to oder ain't für am not / are not sollten unbedingt vermieden werden", erklärt Markhof. Um Diskriminierungen zu vermeiden sind auch Themen wie Alter, Herkunft und Religion tabu.

Last but not least sollte ein Bewerber entspannt in ein Job-Interview gehen und keine Antworten auswendig lernen. Das schadet der Authentizität.   

3 Tipps für das Job-Interview auf Englisch

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

(2) Leserkommentare

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht