Tipps zur Optimierung von AdWords-Kampagnen
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Kampagnenmanagement-Tools | | von Christian Gehl

Tipps zur Optimierung von AdWords-Kampagnen

Die Erstellung, Verwaltung und ständige Optimierung von Suchmaschinen-Marketing-Kampagnen ist in den letzten Jahren zu einer regelrechten Wissenschaft geworden. Die zunehmende Konkurrenz um die besten Werbeplätze bei Google und der Margendruck stellen die Online-Marketing-Manager täglich vor neue Herausforderungen. Zudem steigt die strategische Bedeutung von Search Engine Advertising (SEA), was den Trend zu Inhouse-SEA befördert. Das ist auch kein Problem, denn allein schon die Benutzeroberfläche von Google lässt heute auch für Direktkunden viel Optimierung zu. Außerdem gibt es leistungsfähige Tools, mit denen sich effizient auch große Kampagnen inhouse steuern lassen. Mischa Rürup, Geschäftsführer und COO der intelliAD Media GmbH stellt die wichtigsten Kampagnenmanagement-Tools vor - sie sparen Zeit, optimieren Kampagnen und liefern genauere Analyseergebnisse.

Tools zur zeitsparenden Erstellung von Kampagnen

Für lokal agierende Unternehmen und Mittelständler bietet Google zwei Tools, mit denen sich quasi automatisch Google-Kampagnen erstellen lassen. Zum einen AdWords Express, das bei lokalen Suchanfragen entsprechende Anzeigen der Kunden ausliefert.  Zum anderen das brandneue Feature Keywordless Ads (momentan noch Beta), welches  die Möglichkeit bietet, ohne großen Aufwand Anzeigen zu vielen Keywords auf Basis der Suchanfragen zu schalten. Bei kleineren Shops können diese automatisch erstellten Dynamic Search Ads sogar eine AdWords-Kampagne ersetzen. Unternehmen, die bereits große Konten mit vielen Keywords einbuchen, schöpfen damit auch noch die letzte Suchanfrage aus.

Für E-Shops bietet unter anderem intelliAd Tools an, mit dem sowohl AdWords-Kampagnen als auch  die kostenpflichtigen Product Listing Ads (PLA) erstellt werden können. Auf Basis des hochgeladenen Produkt-Feeds wird eine vollständige Kampagnenstruktur erzeugt. Der Vorteil besteht darin, dass die Anzeigen jeden Tag mit dem aktuellen Produktangebot abgeglichen und optimiert werden.

Tools zur Optimierung von Kampagnen

Zur Optimierung der SEA-Kampagnen gibt es entweder die Möglichkeit, dies händisch über Google vorzunehmen oder sich professionelle Bid-Management-Lösungen zu kaufen. Google selbst bietet zur permanenten Optimierung zahlreiche Tools und Analysen. Quellen dafür sind das AdWords-Konto selbst, Analytics und das Webmaster Tool. Mit dem Webmaster Tool lassen sich beispielsweise A/B-Testings zu Landingpages durchführen.

Ein von vielen Shops bisher viel zu selten genutzter Optimierungs-Ansatz ist die Analyse der „Conversionketten“ von Keywords. Dies ist im AdWords-Konto über den Conversionketten-Analyse-Report (Suchtrichter) möglich. Hier lassen  sich die Klicks des Users auf Textanzeigen von der ersten Suche bis zum Kauf auswerten. Diese Informationen helfen, auch Keywords richtig zu bewerten, die in der User-Journey vorkommen (Einstiegs-Keywords),  den Kauf aber nicht auslösen. Da bei AdWords standardmäßig „Last-Click-Wins“ eingestellt ist, werden bei einer alleinigen Betrachtung des CPOs solche Einstiegs-Keywords häufig als unrentabel eingestuft und fataler Weise pausiert.

Multichannel-Tracking-Systeme wie das von intelliAd gehen bei der Analyse der User-Journey noch weiter und erfassen neben den SEA-Kampagnen auch alle anderen genutzten Werbe-Kanäle einschließlich Telefonanrufen oder TV-Werbung. Diese detaillierte Auswertung  hat das Ziel, den Gewinnanteil jedes Kanals zu bestimmen und das Werbebudgets bestmöglich auf die verschiedenen Maßnahmen zu verteilen.   

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