Viraler Hype | | von Frauke Schobelt

So nutzen Marken die #Icebucketchallenge

Wie es so ist mit viralen Phänomenen - irgendwann springen auch Marken auf und wollen von dem Hype profitieren. Schön zu sehen war das etwa beim Harlem Shake. Bei der weltweit grassierenden #Icebucketchallenge ist es aber so, dass man eigentlich erst nominiert werden muss, bevor man sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf kippt oder/und für die ALS-Stiftung spendet. Aber mittlerweile wird weltweit so viel kreuz und quer nominiert, dass längst auch Marken, ihre CEOs oder Maskottchen am Zug sind. Manche nutzen die Gelegenheit, um sich und ihr Produkt möglichst werbewirksam in Szene zu setzen. Wir haben weitere Beispiele gesammelt.

Eiskalt erwischt hat es - dank Bacardi - auch Jägermeister:

Samsung übergießt sein Galaxy S5 mit Eiswasser - und nominiert Apples iPhone und Nokia Lumia.

Opel CEO Karl-Thomas Neumann, von der "Bild-Zeitung" nominiert, wollte erst nur spenden, hat sich dann aber fürs "Umparken im Kopf" entschieden. Und nominiert Martin Winterkorn (VW), Dieter Zetsche (Mercedes-Benz) und Mary Barra (General Motors).

Stellvertretend für die Muppets muss Kermit an die Icebucket-Front.

Mini USA nominiert gleich alle 550.000 Mini-Besitzer:

Beliebt sind auch Maskottchen von Sportvereinen. Die als Werbefiguren alles geben, wie "Sharky" von den Kölner Haien:

Hübsch auch "Bernie" aus Colorado:

Ebenfalls prominent im Bild, das Maskottchen vom FC Kaiserslautern. Geduscht wird FCK-Vorstandsvorsitzender Stefan Kuntz, der anschließend auch den Sponsoren Allgäuer Latschenkiefer nominiert.

Längst dabei sind auch die Silicon-Valley-Größen. Die Chefs können sich so von ihrer sozialen Seite zeigen, gerne auch zusammen mit ihren Mitarbeitern in Logo-Shirts. Hier ein Zusammenschnitt mit Mark Zuckerberg (Facebook), Bill Gates und Satya Nadella (Microsoft), Tim Cook (Apple), Larry Page und Sergey Brin (Google) sowie Jeff Bezos (Amazon).

Neu dabei in der Challenge ist auch Neu-Apple-Manager Dr. Dre. Natürlich mit besonders großem Eimer:

Wendy Clark, Senior Vice President of Integrated Marketing, bei Coca-Cola sorgte für die prominente Einbettung des Markenlogos und ließ sich von einer Werbefigur, dem Eisbären, mit Eiswasser überschütten. Und sie nominierte gleich eine ganze Reihe von anderen Markenmaskottchen:

McDonald's antwortete prompt:

Auch Starbucks-Chef Howard Schultz holt für seine Marke das Optimum raus. Er ließ sich im Starbucks-Café, gekleidet in eine Starbucks-Schürze, mit Wasser aus Starbucks-Eimern duschen:

Während viele Marken durchaus Tausende von Likes erhalten, war dieser Beitrag von Chilli's Grill & Bar wohl eher mau:

Längst ist die Icebucketchallenge auch nach Deutschland geschwappt. Auch hierzulande kippen sich Sportler, Promis, Medienleute und nun auch Agenturvertreter eiskaltes Wasser über den Kopf.

Schon irgendwelche Marken entdeckt? Einfach Link schicken an online@wuv.de.

Ein paar Anregungen?

Das wäre hübsch für BMW Motorrad:

Das Video dazu mit noch mehr Irren gibt es hier.

So nutzen Marken die #Icebucketchallenge

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