Die fünf größten Stolperfallen im Retargeting
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Pilot | | von Annette Mattgey

Die fünf größten Stolperfallen im Retargeting

Wer Retargeting im Munde führt, aber nicht genau weiß, wie man es umsetzt, erreicht nur eines: Er nervt die User. Im besten Falle steht Retargeting für die smarte, intelligente und effiziente Wiederansprache von Kunden im Netz. Weshalb Retargeting sinnvoll ist, zeigt eine Zahl aus dem E-Commerce: 95 Prozent der User verlassen einen Onlineshop ohne Kauf. Gleichzeitig ist die steigende Akzeptanz von Ad Blockern ein Indiz, dass sich die User bei dieser Wiederansprache zunehmend genervt fühlen.

Fünf Anzeichen, dass sie an Ihrem Retargeting noch arbeiten müssen:

  • Werbemittel wird zu oft angezeigt (User Stalking).
  • Werbemittel ohne individuelle Empfehlungen.
  • Anzeige von Produkten, die bereits gekauft wurden oder ausverkauft sind.
  • Anzeige von Werbung im nicht sichtbaren Bereich der Seite.
  • Einblendung von Retargeting-Bannern in fragwürdigen Umfeldern. 

Die aktuelle "Pilot Spotlight"-Ausgabe, die sich dem Thema "Erfolgsfaktoren für Retargeting Kampagnen" widmet, präsentiert Kriterien für gelingendes Retargeting:

Smart Data für individuelle Kaufempfehlungen:

Einerseits geht es dabei um Informationen, wie und wo sich der Nutzer im Web bewegt, welche Produkte er sich angesehen hat und welche im Warenkorb gelandet sind. Andererseits sollte die Struktur der Website ständig optimiert und die Einstiegspunkte etwa an saisonale Vorlieben angepasst werden.

Intelligente und qualitätsorientierte Kampagnen-Steuerung:

Für jeden Werbungtreibenden braucht es die richtige Kontaktdosis. Diese bestimmt sich vor allem nach der Länge des Kaufentscheidungsprozesses der User und sollte auch ein klares Capping nach einer bestimmten Anzahl erreichter Werbeeinblendungen umfassen. Daneben ist auch die Wahl der Werbeformate von Bedeutung. Sonderformate performen in der Regel besser als die gängigen IAB Standards.

Hohe Inventarqualität und Inventarbreite:

AGOF-Premiuminventar funktioniert in den meisten Fällen besser als günstiges Longtail-Inventar. Die höheren Kosten werden in der Regel durch die bessere Leistung kompensiert. Die Art und die Qualität des Inventars bestimmen somit über Faktoren wie Sichtbarkeit, Werbewahrnehmungsmöglichkeit, Themenaffinität oder die Anzeigenposition unmittelbar die Kampagnenperformance.

Kundenindividuelle und dynamische Werbemittel-Gestaltung:

Neue Werbemittelformate ermöglichen hochgradig individuelle Kreationen, anders als die heute noch üblichen Standard-Rotationen oder Karussell-Werbemittel, in denen z.B. die zuletzt angesehenen Produkte eingeblendet werden. Bereits gekaufte Produkte sollten keinesfalls gezeigt werden, vielmehr relevante weiterführende Empfehlungen (farblich passende Schuhe zur gekauften Hose o.ä.).

Ausführlich erläutert die Agentur das Thema Retargeting in der aktuellen Spotlight-Ausgabe "Erfolgsfaktoren für Retargeting Kampagnen", die ab sofort zum Download bereitsteht

Die fünf größten Stolperfallen im Retargeting

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