Bitkom | | von Franziska Mozart

Worauf es beim Crowdsourcing ankommt

Was müssen Unternehmen beim Crowdsourcing beachten, wann lohnt es sich für sie? Was sind die Risiken und wie bekommt man die User dazu, mitzumachen? Fragen wie diese will der Hightech-Verband Bitkom mit seinem Leitfaden "Crowdsourcing" beantworten.

Wenn beim Crowdsourcing Arbeits- und Kreativprozessen an die Masse der Internetnutzer ausgelagert wird, müssen sich demnach Unternehmensführung und Mitarbeiter mit neuen Anforderungen und Aufgaben auseinandersetzen. Dazu gehören laut Leitfaden Open-Innovation-Prozesse, Qualitätskontrolle, Anreizgestaltung und faire Entlohnung der Crowdworker und die Klärung von entstehenden arbeits- und urheberrechtlichen Fragen. Vor allem aber sollten sich die Unternehmen selbst öffnen, um erfolgreich im Crowdsourcing zu sein. Die benötigte hohe Transparenz bei solchen Projekten kollidiere oft mit einem Silodenken in Unternehmensstrukturen kritisiert Catharina van Delden, Mitgründerin des Crowdsourcing-Anbieters Innosabi und Mitglied des Bitkom-Präsidiums. "Meist werden Crowdsourcing-Projekte noch isoliert in Abteilungen wie Forschung und Entwicklung, IT oder Marketing gestartet und gemanagt – und nicht als Querschnittsprozesse für vernetztes Wissen und Arbeiten verstanden", beobachtet sie.

Der Leitfaden wurde vom Arbeitskreis Social Media der Bitkom, mit Mitgliedern des Deutschen Crowdsourcing Verbands und weiteren Experten erstellt. Er definiert Crowdsourcing als die Auslagerung von Arbeits- und Kreativprozessen an die Masse der Internetnutzer. Crowdfunding, Crowdinvesting, Microtasting und Crowdtesting sind weitere Spielarten, die der Leitfaden beleuchtet.

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