Viral | | von Anja Janotta

Wie Video-Ads Füße kriegen

Je emotionaler, desto besser: Video-Ads mit emotionalem Inhalt werden rund viermal soviel geteilt wie "normale" Ads. Clips, die den User zum Lachen bringen, werden sogar fünfmalmehr geteilt. Das zeigt eine aktuelle Studie von Ebuzzing.  Die "BuzzIndex Studie" legt außerdem nahe, dass eine intelligente Produktplatzierung zu mehr Engagement und im Endeffekt zu einer dreimal höheren Verbreitung durch die Nutzer in Social Media führt. Auch wann und wie die Marke platziert wird, wie Serien wirken und welche Player zur Auswahl stehen - beeinflussen die Viralität, so die Studienautoren. Sie haben zehn goldene Regeln erarbeitet, mit denen die Virallität von Marken-Werbung im Netz gesteigert werden kann.
  
 1. The Big Bang – der erste Eindruck zählt: Wer in den ersten fünf Sekunden nicht die Aufmerksamkeit des Nutzers erregt, läuft Gefahr, dass Nutzer das Video abbrechen und niemals das Ende bzw. die Pointe sehen.

2. Keine Größe passt allen: Werbetreibende sollten unterschiedliche Inhalte, Formate und Video-Längen auf unterschiedlichen Endgeräten nutzen. So steigern sie die Chance, unterschiedliche Geschmäcker zu treffen und die Viralität von Video-Ads erfolgreich herzustellen.

3.  Die Story entscheidet: Eine gute Story fesselt den Betrachter und erzeugt damit maximale Aufmerksamkeit. Entscheidend für die Qualität ist die richtige Besetzung und eine authentische Geschichte.

4.  Emotionale Achterbahn: Egal ob Lachen oder Weinen, der Nutzer muss beim Betrachten der Video-Ads begeistert werden.

5. Überraschung: Überraschungselemente sind schon lange Zeit ein fester Bestandteil von Video-Ads. Menschen mögen unerwartete Wendungen. Trotzdem sollte man maßvoll bleiben: Nutzer teilen nur ungern Inhalte mit ihrem Netzwerk, die ihre Freunde schockieren oder verärgern.

6.  Intelligente Produktplatzierungen: Subtilität wird im Netz weitaus mehr belohnt als Aufdringlichkeit, wenn es um Product Placement geht.

7. Soundtrack: Musikist zentral für den viralen Erfolg des Videos. Die Stilrichtung ist egal, authentisch sollte der Sound sein.

8. Die ersten 24 Stunden: Innerhalb dieser Zeitspanne wird entscheiden,  ob das Video geklickt wird und obman damit Geld verdient. Grund hierfür ist der Algorithmus von YouTube, der in den ersten 24 Stunden die Viralität eines Videos misst. Wenn ein bestimmter Schwellenwert überschritten ist, erscheint das Video in den YouTube-Charts des jeweiligen Landes und erhöht so die Wahrscheinlichkeit auf hohe Viralität signifikant.

9. Influencer einbinden: Manchmal müssen Videos einfach nur von den richtigen Leuten gesehen und geteilt werden. Influencer können einen entscheidenden Einfluss für den viralen Erfolg eines Videos haben.

10. Umfangreiche Player: Ob klein- oder großformatig – der Nutzer möchte selbst entscheiden, wie er das Online-Video betrachtet.

Wie Video-Ads Füße kriegen

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