Lego installiert ein eigenes Social Network.
Lego installiert ein eigenes Social Network. © Foto:Screenshot Lego Life

Spielwarenmesse | | von Anja Janotta

Wie Playmobil und Lego großes Werbekino machen

Der Playmobil-Hersteller Brandstätter setzt künftig verstärkt auf Merchandising. Spielfiguren aus beliebten Kino-Kinderfilmen sollen dem Hersteller vermehrt Einzug ins Kinderzimmer gewähren. Zum Start der Nürnberger Spielemesse kündigte ein Sprecher an, man werde mit Charakteren aus den Filmen "Ghostbusters" und "Drachenzähmen leicht gemacht" beginnen.

Das Unternehmen folge mit dem Ausbau seines Lizenzgeschäfts einem Trend, den bereits vor Jahren Lego und andere große Spielwarenhersteller eingeschlagen haben. Vielen Kindern sei wichtig, die in Filmen und TV-Serien gezeigten Abenteuer nachzuspielen. Der Vorsprung von Lego allerdings dürfte auf diesem Gebiet schwer aufzuholen sein. Denn schließlich hat Lego mit Star Wars und Batman schon seit Jahren durchaus starke Film-Persönlichkeiten unter seinen Fittichen.

Außerdem hat das dänische Spielzeugunternehmen mit Lego Life nun ein eigenes Social Network für Kinder unter 13 Jahren aufgesetzt. Darin können sich die Kinder - die sich natürlich eine Lego-Figur als Avatar wählen können - in Chats austauschen, ihre Gebilde präsentieren oder aber auch in die Welten der jeweiligen Lego-Leinwaldhelden abtauchen. Allerdings legt Lego bei der Anwendung, die nur als App, nicht aber per Browser verfügbar ist, auf die Sicherheit seiner jungen User Wert: Nur Lego-Beiträge selbst können mit Freitext kommentiert werden, Beiträge von Usern nur mit Stickern oder Emojis. Fotos von Menschen sind nicht erlaubt und Werbung gibt es auch keine - außer für Lego-Produkte. Bislang ist Lego Life nur in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Dänemark, Österreich und der Schweiz verfügbar. (mit dpa)

Wie Playmobil und Lego großes Werbekino machen

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