Landtagswahlen | | von Franziska Mozart

Wie das Social Web in NRW und Schleswig-Holstein wählen würde

Geht es nach der Stimmung im Social Web, liegt bei den anstehenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen jeweils die SPD vorne. Das ergab eine Auswertung von JOM Jäschke Operational Media. Die Hamburger Agentur hat drei Wochen lang analysiert, was im Web 2.0 über die Parteien CDU, SPD, Die Grünen, FDP und die Piratenpartei veröffentlicht wurde. Für Nordrhein-Westfalen nahm JOM rund 2.700 Kommentare und Äußerungen aus Blogs, Microblogs, Internet-Foren sowie Multimedia Sharing-Portalen unter die Lupe, für Schleswig-Holstein waren es rund 1.400.

Insgesamt zeigt die Auswertung, dass in Sozialen Netzwerken über die Grünen in Nordrhein-Westfalen am meisten diskutiert wird. 40 Prozent der Beträge bezogen sich auf die Partei, danach folgen die SPD, die CDU und die FDP mit Werten zwischen 19 und 16 Prozent. Um die Internetpartei Die Piraten dagegen drehen sich die wenigsten Kommentare: nur acht Prozent.

Wenn es aber um die positiven Meinungsäußerungen geht, liegt in NRW die SPD vorne. Sie erhält 27 Prozent Zustimmung im Social Web. CDU, die Grünen und die Piratenpartei liegen mit jeweils rund 20 Prozent hinter der Partei der jetzigen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Schlusslicht ist die FDP mit 13 Prozent. Die am meisten kommentierten Themen sind vor der Landtagswahl am 13. Mai die Rolle der FDP in der Auflösung des Landtags, die Rückkehr Christian Lindners sowie die Diskussion um die Einführung eines Tempolimits.

In Schleswig-Holstein, wo am 6. Mai gewählt wird, sind die beiden Regierungsparteien CDU und FDP die häufigsten Themen der untersuchten Kommentare. Dahinter folgen die Piratenpartei, SPD und die Grünen.

Bei den positiven Beiträgen aber liegt die SPD mit 33 Prozent vorne. Die CDU erhält 28 Prozent Zustimmung und die Grünen kommen auf 19 Prozent. Auch in Schleswig-Holstein liegen die Piraten bei den positiven Kommentaren vor der FDP. Thematisch geht es im Norden der Republik vor allem um den Glücksspielstaatsvertrag und um aktuelle bundespolitische Entwicklungen.

Wie das Social Web in NRW und Schleswig-Holstein wählen würde

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

(1) Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht