Brandwatch | | von Annette Mattgey

Wer Social Media im B-to-B am besten beherrscht

Liebherr, Datev und Liqui Moly stehen mit ihrer Social Media-Kommunikation am besten da. Der Monitoring-Dienstleister Brandwatch hat 150 deutsche Investitionsgüter-Firmen sowie 20 britische nach ihrer Sichtbarkeit im Social Web untersucht. Im Blickfeld der Auswertung standen die Fragen, welchen Stellenwert die Social Media-Kommunikation im Rahmen der Internet-Recherche hat, welche Social Media-Kanäle zum Einsatz kommen und welches die häufigsten Themen in den jeweiligen Branchen sind. Zudem zeigt der Report, welches Potenzial das Social Web für B-to-B-Unternehmen bietet und wie sich allgemein die Social Media-Kommunikation für B-to-B-Unternehmen entwickelt.

Zusammengefasst wurden die Ergebnisse in einem Index-Ranking, das die Breite der deutschen Unternehmen abbildet. Unter den Erstplatzierten sind  insgesamt neun verschiedene Branchen wie Maschinenbau, Dienstleistung, Chemie, Werkzeug oder Transport und Verkehr vertreten.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Social Media-Treffer stark an. Lag der Mittelwert im Gesamtjahr 2013 bei 2.616 Gesamt- bzw. 1.286 Social Media-Treffern, so konnte im Vergleichszeitraum Februar 2014 ein starker Zuwachs der Treffer von 27 Prozent sowie ein Zuwachs des Social Media-Anteils an den Gesamttreffern von 49,7 Prozent (2 / 2013) auf 55,8 Prozent (2 / 2014) verzeichnet werden. 

Produkte & Leistungen (33 Prozent) stehen für viele Investitionsgüterhersteller im Mittelpunkt ihrer Kommunikation mit Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit. Auch die Unternehmenskommunikation (20 Prozent) und Investor Relations (17 Prozent) nehmen breiten Raum ein.

Wie kaum anders zu erwarten sind die beliebtesten Kanäle Twitter, Facebook und Blogs. Die meisten Erwähnungen werden aber immer noch über die klassischen Nachrichtenportale (51 Prozent) erzielt. Es folgen Foren (16 Prozent), Twitter (14 Prozent), Blogs (7 Prozent) und öffentliche Äußerungen bei Facebook (6 Prozent). Nicht zu unterschätzen sind jedoch auch fachspezifische Portale, die bis zu 25 Prozent der Social Media-Erwähnungen ausmachen können. Bei den britischen Unternehmen führt Twitter als beliebtester Kanal das Ranking an, (48 Prozent), gefolgt von Nachrichtenportalen (25 Prozent) und Facebook (12 Prozent). 

„Vor dem Hintergrund, dass 84 Prozent der B-to-B-Entscheider ihre Recherche mit einer Empfehlung starten und 50 bis 70 Prozent der Kaufentscheidungen vor dem Kontakt mit dem Einkäufer stattfinden, rückt Social Media immer stärker in den Fokus von B-to-B-Unternehmen. Jedoch hat jedes zweite Unternehmen in Deutschland noch keine Digitalstrategie. Eine fundierte Analyse ist daher ein wesentlicher Schritt zu einer langfristigen Strategie“, so Studienleiter Volker Davids, Berater für Digitalstrategie und Kommunikation. 

Der 46 Seiten lange Report geht zudem ausführlich auf die untersuchten Branchen ein. Brandwatch bietet das Paper zum kostenlosen Download an, verlangt jedoch die Adressdaten im Gegenzug.

LEAD digital-Autor Falk Hedemann war bei der Studienvorstellung in Berlin live dabei. In seinem Blog-Beitrag bewertet er die Studienergebnisse und lobt positive Beispiele aus der Industrie wie etwa die Social Media-Aktivitäten von BASF.

Wer Social Media im B-to-B am besten beherrscht

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