Studie | | von Susanne Herrmann

Wer Likes will, sollte bei Instagram posten

Bei Instagram scheint das Publikum begeisterungsfähiger: Hier erhalten Posts mehr Likes als bei Facebook. Generell lassen sich mit Bildern die höchsten Interaktionsrate erzielen. Das zeigt eine Analyse von Quintly. Der Anbieter eines web-basierten Social-Media-Analyse-Tools hat Statistiken zur Wertigkeit von Facebook, Instagram und Twitter für Unternehmen auf Basis von 150.000 Profilen erstellt. Und dabei herausgefunden, dass auf Facebook bei den Usern Links und Fotos am beliebtesten sind. Die meisten Interaktionen bekommen Foto-Posts - wer auf Likes aus ist, hat mehr von Instagram: Ein Post bekommt durchschnittlich 5 Likes auf Facebook und 23 auf Instagram.

Die Studie betrachtet die Absender je nach Profilgröße - die Zahl der Likes und Kommentare pro Post lässt sich also immer in Relation dazu setzen, wie viele Fans das Social-Media-Profil hat. Das erlaubt es den Marketern und Social-Media-Fachleuten in den Unternehmen, die eigene Leistung mit den Durchschnittsangaben zu vergleichen. 

So liest sich etwa die Grafik im Bild ganz oben so, dass mit der Zahl der Fans (logischerweise) auch die Zahl der Reaktionen auf einzelne Mitteilungen steigt - und erlaubt, die eigene Seite hier einzuordnen: Liefert sie über- oder unterdurchschnittlich viele Reaktionen? Hat also etwa Ihr Facebook-Markenprofil gute 900.000 Fans, aber nur durchschnittlich 300 Likes pro Posting, sollten Sie sich die Art Ihrer Mitteilungen genauer ansehen - denn der Durchschnittswert läge bei 572 Likes.

Vielleicht teilen Sie mit Ihren Fans zu wenig Bilder? Die nämlich kommen zumindest bei Facebook auf die höchste Interaktionsrate (Bild unten). Lediglich im Größenbereich zwischen 10.000 und 1 Mio. Fans haben hier Videos leicht die Nase vorn. Am wenigsten Reaktionen rufen Statusmeldungen hervor. Spannend zu sehen ist aber, dass Facebook-Profile mit mehr als 10 Mio. Fans die Zahl der Reaktionen auf Fotos und Bilder explosionsartig steigern - und dass hier gepostete Links sogar mehr Interaktion auslösen als Videos.

"Mit dieser Studie wollen wir einen Überblick über die verschiedenen Posting-Strategien geben und wie diese von Marken eingesetzt werden", sagt Qunitly-CEO und -Gründer Alexander Peiniger. Er will es den Nutzern der Studie außerdem ermöglichen, ihre Posting-Strategie an diese Erkenntnisse anzupassen. "Da viele Unternehmen heute verstärkt hohe finanzielle Mittel für das Marketing in Sozialen Netzwerken ausgeben, können die Daten der Studie den Digital Marketer bei Entscheidungen unterstützen", verspricht Quintly.

Die komplette Analyse gibt es auf Englisch hier als PDF zum Herunterladen.

Wer Likes will, sollte bei Instagram posten

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