Klicktipp | | von Annette Mattgey

Welche Trolle richtig gefährlich werden können

Trolle sind nicht nur lästig und persönlich unangenehm. Sie können mit ihren Äußerungen auch dem Image eines Unternehmens schaden. Der niedliche Begriff "Troll", aus der Sagenwelt stammend, ist dabei ein Euphemismus: Wikipedia sieht im Troll eine Person, die die Kommunikaton im Netz auf destruktive Weise behindert. Die Website "Don't feed the trolls" hat sie vor allem in Diskussionsforen, Mailinglisten und Chats identifiziert. Auch bei Facebook und Twitter sind sie aktiv - und manchmal so hasserfüllt, dass als einziger Ausweg die Löschung des Accounts bleibt. Aktuelles Beispiel: Stefan Kießling. Der Fußballer schloss seine Facebook-Seite nach zahlreichen Beschimpfungen rund um ein umstrittenes Tor. Besonders betroffen von Schmähkritik sind weibliche Blogger und Diskutanten - nicht erst seit der #aufschrei-Debatte. 

"Don't feed the trolls" empfiehlt kategorisch, den Trollen keine neue Nahrung zuzuwerfen. Sehr differenziert schaut sich dagegen Jan-Hendrik Diederich, Social Media Manager bei der Mediengruppe Madsack, das Thema an. Er hat sich in seinem Blog die verschiedenen Arten zu stören mal genauer angeschaut und teilt diese in acht Typen ein: von ungefährlich bis schädigend. Die Reaktionen liegen daher auch zwischen ignorieren und rausschmeißen.

Ignorieren lässt sich etwa der Spaß-Orientierte. Fachliche neutral sollte man dem Besserwisser begegnen, dann lässt sich aus dem Dialog vielleicht Gewinn ziehen. Vorsicht geboten ist dagegen beim Wütenden. Für Unternehmen nicht ganz einfach sind außerdem (zu) begeisterte Fans, die schon mal wie gekaufte PR wirken und die Marke dadurch ungewollt in Misskredit bringen. Der Spaß hört schließlich beim Stalker auf, wo sogar juristische Schritte angebracht sein können. 

 Wer die genaue Analyse der acht Troll-Typen lesen will, findet die Beschreibung in Diederichs Blog "I Like Social Media."

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