Was Marketing-Plattformen in Zukunft können müssen
© Foto:Rocket Fuel

KI-Plattformen | | von Yvonne Göpfert

Was Marketing-Plattformen in Zukunft können müssen

Zahlreiche Umfragen unter Marketing-Fachleuten besagen: Wer den Kunden für sich gewinnen und an sich binden will, muss ihn sehr gut kennenlernen und seine Bedürfnisse vorhersagen. Ohne Künstliche Intelligenz (KI) ist das in Zukunft kaum noch möglich – darin sind sich alle Marketing-Experten einig. Und das wird sich auch auf die Werkzeuge, mit denen Marketer arbeiten, auswirken.

Das Rocket Fuel Institute, die Forschungsabteilung des Predictive-Marketing-Plattform-Anbieters Rocket Fuel, hat nun eine Prognose für die Zukunft von Marketingplattformen veröffentlicht. Das Ergebnis: Sie werden keine bloßen Vehikel zur Optimierung von Marketingkampagnen bleiben. Sie rücken in den Mittelpunkt der alltäglichen Marketing-Prozesse - gestützt von Künstlicher Intelligenz. Eine Plattform ohne KI wird es bald nicht mehr geben. Denn die KI-gestützte Plattform wird alles vereinen - vom Verständnis der jeweiligen Zielgruppe(n) über die Schaffung einer Full Funnel Customer Journey bis hin zur Optimierung von Werbemitteln und dem kanalübergreifenden Einsatz von Marketing-Assets.

Parallel kommen zu den bereits bestehenden Marketing-Kanälen neue Kanäle wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) zum Mix hinzu. Auch diese müssen angesteuert und in die Datenauswertung integriert werden. Rocket Fuel glaubt daher, dass nicht nur die Plattformen an sich, sondern der gesamte Medienmix in Zukunft auf andere Art gesteuert werden muss. "Es werden die Plattformen überleben und die nächste Generation des Marketings bestimmen, die Nutzererfahrungen verbessern, Data Governance und die Integration von First-Party-Daten unterstützen und die KI-zu-KI-Kommunikation", so Nikos Acuña, Managing Director des Rocket Fuel Institute.

Aufgaben von Marketing-Plattformen der Zukunft

  • KI wird die Auswertung und Interpretation von Daten erleichtern und die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöhen. Zur Verarbeitung und Optimierung von Daten werden sich zukünftige Plattformen u.a. auf KI-zu-KI-Kommunikation stützen.
  • Die Customer Experience wird auch weiterhin von entscheidender Bedeutung sein und die Art und Weise beeinflussen, wie Nutzer Einkäufe tätigen. Dabei bleiben die Erwartungen in Bezug auf Kundenerlebnisse hoch und werden sogar noch steigen. Plattformen werden Lösungen anbieten müssen – sowohl bei positiven als auch negativen Kundenerlebnissen.
  • Zur Optimierung von Kundenerlebnissen werden Plattformen Kundendaten auf geeignete Weise nutzen und verwalten müssen. Dafür ist ein entsprechend hohes Datenvolumen in Verbindung mit einer hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit unabdingbar. Die Qualität der Daten wird dabei ebenfalls weitaus entscheidender sein als die Quantität. Marketingverantwortlichen wird es bald möglich sein, auf eine beliebige Anzahl von Plattformen zur Kombination von Daten zu zugreifen, um dieses hohe Ausmaß an Volumen und Geschwindigkeit zu erreichen.
  • Plattformen sollten mit dem Aufbau von Kapazitäten beginnen, um über neue Marketingkanäle wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) hinweg arbeiten zu können. Dabei sollten sie keinesfalls so lange warten, bis diese Technologien die Reifephase erreichen.
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