Airlines | | von Christian Gehl

Was British Airways aus einer Kuscheldecke macht

Was eine gute Geschichte wert ist, führt derzeit British Airways vor: Auf einem Flug von London nach New York verkabelte die Fluggesellschaft Freiwillige, um ihre Gefühle während der langen Reise zu testen. Sensoren in einem Headset maßen ihre Gehirnströme und schickten die Informationen dann via Bluetooth an eine Decke, die diese farblich umsetzte. War der Passagier gestresst, leuchtete sie rot, fühlte er sich besser, wurde sie blau. British Airways erklärt, mit den Testergebnissen die Bedingungen an Bord verbessern zu wollen. Wir hätten da mal einen Tipp: weniger Passagiere.

Aber nehmen wir die Geschichte mal ernst: Was hat British Airways damit erreicht? Nun, zuallererst und zuvorderst eine breite Berichterstattung in führenden englischsprachigen Online-Medien, von CNN über Bloomberg und ABC bis zur Daily Mail. Der Schlüssel zum Erfolg war dabei der Name, den BA seiner Kuscheldecke gab: „Happiness Blanket“. Der Köder wirkte. Dazu ein gut gemachtes, zweiminütiges Video auf Youtube platziert und fertig war das Content-Marketing-Paket. Erstklassig, British Airways! 

Was British Airways aus einer Kuscheldecke macht

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