"Den Zeitpunkt kann man sich nicht aussuchen": Die "Männergrippe" im Video.
"Den Zeitpunkt kann man sich nicht aussuchen": Die "Männergrippe" im Video. © Foto:Klosterfrau

Social-Media-Erfolg | | von Frauke Schobelt

Warum sich Klosterfrau über die "Männergrippe" freut

Dass sich eine "Männergrippe" wie ein Virus verbreitet, ist eigentlich keine gute Nachricht. Für den Healthcare-Hersteller Klosterfrau allerdings schon, denn das war schließlich Sinn und Zweck der gleichnamigen Social-Media-Kampagne. Mit neuen Videos heizt die verantwortliche Agentur DNMC den Erfolg nun weiter an.

Die Kampagne "Männergrippe" startete im November 2015. Seitdem macht sich der Hersteller von Erkältungsmitteln auf Facebook, Twitter und Youtube über herumjammernde Männer lustig, die schon ein Schnupfen völlig aus der Bahn wirft. Zielgruppe sind vor allem Frauen, die besonders unter den leidenden Herren zu leiden haben und deshalb zur Nervenschonung schnellwirkende Medizin für sie brauchen. 

Satirische Sprüche in den Social-Media-Kanälen und die Microsite www.die-männergrippe.de weisen auf die "Gefahr durch Männergrippe" hin. Auch ein Gewinnspiel um ein "Jammerlappen"-Shirt gab es schon. Die Fans dichten dabei fleißig mit, jammern herum oder machen sich über sich selbst und andere Herumhuster lustig. Ihre Kommentare werden dabei immer wieder aufgegriffen. 

Was ist heute für ein Tag? Männergrippe-Tag.

Posted by Die Männergrippe on Dienstag, 8. März 2016

Alles, was ich liebe...

Posted by Die Männergrippe on Dienstag, 8. März 2016

Wir feiern die besten Kommentare unserer Nutzer. Danke dafür!

Posted by Die Männergrippe on Montag, 7. März 2016

Das muss man erst einmal schaffen!

Posted by Die Männergrippe on Sonntag, 6. März 2016

Bei Mama schmeckt's am besten. Zitat von @moustacheeba (Twitter)

Posted by Die Männergrippe on Freitag, 4. März 2016

Mit den satirischen Motiven und dem Video haben Klosterfrau und DNMC offenbar den richtigen Ton und das richtige Thema getroffen: Nach drei Monaten hatte die "Männergrippe"-Kampagne auf Facebook laut Agenturangaben bereits über 300.000 Fans (Aktueller Stand: rund 333.000 Fans) und mehr als 160 Millionen Kontakte. Die Inhalte wurden bislang rund 1,5 Millionen Mal geteilt. Und die Fans tragen laufend selber mit eigenen Inhalten dazu bei, das Thema am Laufen zu halten - das nennt man wohl eine gelungene Interaktion.

Auch die Videokampagne, die Ende Februar startete, wird eifrig kommentiert. Die 22 Miniclips zeigen Szenen rund um den kranken Klaus und seine genervte Frau Judith. Bereits in den ersten Tagen wurden die Videos laut DNMC mehrere tausend Mal geteilt. Den Nutzern gefällt die Klosterfrau-Strategie im Social Web, wie sich an den zahlreichen Kommentaren ablesen lässt. Das Ziel der Kampagne, die Bekanntheit der Marke bei jüngeren Käufern zu steigern, dürfte erreicht worden sein. 

Die Video-Playlist: 

Die Top-Facebook-Videos nach Abrufen:

Die Ehefrau, der natürliche Feind des Mannes.

Posted by Die Männergrippe on Montag, 22. Februar 2016

Schockierend! Ganze 36,9°C zeigt das Thermometer.

Posted by Die Männergrippe on Samstag, 20. Februar 2016

Klaus kämpft um sein Recht auf Männergrippe.

Posted by Die Männergrippe on Montag, 22. Februar 2016

Judith zweifelt an Klaus und seiner Männergrippe.

Posted by Die Männergrippe on Sonntag, 21. Februar 2016
 

Und mit diesem Video fing alles an: 

Mehr über erfolgreiche Social-Media-Cases lesen Sie in der neuen W&V-Serie "How to App". Sechs Wochen lang stellen wir die wichtigsten sozialen Plattformen für Werbungtreibende vor und beleuchten die Vermarktungsmöglichkeiten anhand von Fallstudien. Den ersten Teil finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Werben & Verkaufen. 

Warum sich Klosterfrau über die "Männergrippe" freut

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