Von Herzschmerz bis Horror: Unruly führt Emotional Targeting ein
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Mediaplanung | | von Annette Mattgey

Von Herzschmerz bis Horror: Unruly führt Emotional Targeting ein

Wer Programmatic Buying bisher als primitive Zahlenhuberei angesehen hat, muss langsam umdenken. Immer ausgefeilter werden die Daten, die die Werbeausspielung beeinflussen. Nun hat Unruly, Dienstleister fürs Social Video Marketing, Emotional Targeting für den deutschen Markt vorgestellt. Damit lassen sich gezielt User ansprechen, die von einem spezifischen Werbespot emotional berührt sind.

Martin Dräger, Geschäftsführer bei Unruly Deutschland: "Der Launch von Unruly Custom Audiences in Deutschland ist für uns und die Werbebranche im programmatischen Zeitalter ein grundlegender Schritt." Das Targeting-Modell greift für seine Prognosen auf den Algorithmus Unruly ShareRank zurück. Unruly ShareRank nutzt rund 2 Billionen getrackte Views und über 395.000 Komsumenten-Datenpunkte, um im Paid Media die Kunden zu bestimmen, die sich emotional besonders stark mit dem jeweiligen Werbespot verbunden fühlen. Dazu hat die Firma länderspezifische Algorithmen entwickelt. Er zeigt den Werbungtreibenden genau, ob sie mit ihrem Spot die Markenbotschaft im Social Web wirkungsvoll und zielgruppengenau transportieren. Plastisch macht er den Erfolg an herzzerreißenden Trailern wie "Lost Dog" der US-Brauerei Budweiser deutlich. Über Irrwege findet hier ein kleiner Hund wieder zurück auf das Landgut seines Herrchens. "Die passgenaue Ansprache mittels emotionaler Kampagnen führt durch einen hohen Wiedererkennungswert zu erhöhten Kaufabsichten, mehr Earned Media und gesteigertem Absatz", sagt der gebürtige Hamburger.

Dass Emotionalität in Kampagnen immer wichtiger wird, begründet Dräger mit dem veränderten Mediennutzungsverhalten, das in den USA seinen Anfang genommen hat. Hier würden immer weniger Menschen lineares Fernsehen sehen, stattdessen auf Anbieter wie Netflix setzen, die ihre Inhalte übers Netz verbreiten. Das hat zwar die Werbeindustrie erkannt – aber mit gravierenden Folgen. Denn die Zahl der verfügbaren Videos von Markenprodukten ist in den letzten Jahren auf eine Milliarde angeschwollen. Wer aus der Flut von Bewegtbildern hervorstechen will, dem bleibt nur eine Chance: Er muss Spots zeigen, die mit starken einfühlsamen Inhalten werben. Lassen sich die Werbungtreibenden hierauf ein, hilft Unruly, die Kampagne zielgenau im Social Web zu streuen.

am/gl/fze

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