Digital Brandbuilding | | von Irmela Schwab

Viren im Anmarsch - und wie Kleenex davon profitieren will

Einer Marke einen digitalen Auftritt zu verpassen, hat nicht nur damit zu tun, Online-Ads für sie zu buchen. Wahres digitales Brandbuilding besteht darin, über digitale Technologien echten Mehrwert zu schaffen. Wie das gehen kann, hat bereits Nike mit seinem Fuelband gezeigt. Nun kommt Kleenex in den USA mit einer Idee um die Ecke, die aus dem digital verfügbaren Big Data-Schatz schöpft und mit Predictive Analytics kombiniert.

Ende September geht die Kimberly-Clark-Marke mit einer Erkältungs- und Grippe vorhersage an den Start. MyAchoo heißt die Plattform, die Krankheitsvorkommnisse trackt und daraus Vorhersagen für die nächsten drei Wochen ableiten kann. Dabei greift das Unternehmen auf Daten des Center for Disease Control zurück, die zum amerikanischen Gesundheitsministerium gehören. Der Ansatz geht laut Anna Elledge, Brand Manager bei Kleenex, einen Schritt weiter als bereits exisitierende Tracker wie Google Flu Trends oder die Cold FX-App, die anzeigt, wo Erkältungen im Moment ausgebrochen sind.

Über Achoo können User unter Eingabe ihrer Postleitzahl außerdem herausfinden, wann in ihrer Region Erkältungswellen anrollen. Bei Kleenex hofft man natürlich, dass diese Informationen sich dann - buchstäblich - wie ein Virus verbreiten. Und sich schon im Vorfeld mit Kleenex-Tüchern ausstatten: Die Produkte können übrigens direkt über MyAchoo eingekauft werden. Ein aktueller TV-Spot zeigt derzeit, wie peinlich es ist, kein Taschentuch zur Hand zu haben, wenn sie niesen müssen.

Viren im Anmarsch - und wie Kleenex davon profitieren will

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