Die Verbraucherschützer mahnen Datensicherheit an.
Die Verbraucherschützer mahnen Datensicherheit an. © Foto:Screenshot Whatsapp.de

Schutz von Kundendaten | | von Anja Janotta

Verbraucherschützer gehen gegen Whatsapp vor

Die Verbraucherzentralen wollen Whatsapp nicht ohne Widerspruch gewähren lassen. Die Facebook-Tochter hatte im vergangenen Monat angekündigt, Kundendaten, wie Telefonnummern und weiteres auch an Facebook weiterleiten zu wollen. Dazu waren die Nutzungsbedingungen geändert worden. Die deutschen Verbraucherschützer allerdings wollen das verhindern. Das Marktwächter-Team vom Verbraucherzentrale Bundesverband hat WhatsApp nun abgemahnt und ein Ultimatum gesetzt: Bis zum 21. September muss  der Dienst eine Unterlassungserklärung abgeben.

"Bei der Übernahme 2014 von Whatsapp hat Facebook öffentlich bekundet, dass der Dienst von WhatsApp unabhängig bleiben solle. Verbraucher vertrauten also darauf, dass ihre Daten allein bei Whatsapp bleiben und kein Datentransfer zu Facebook erfolgt. Ihr Vertrauen wurde enttäuscht", sagt Klaus Müller, Vorstand des Bundesverbands. "Mit großer Sorge beobachten wir einen schleichenden Trend: Verbraucher verlieren nach und nach die Hoheit über ihre Daten. Ihre Privatsphäre gerät in Gefahr."

Die Verbraucherzentrale konnte Whatsapp in der Vergangenheit durchaus das eine oder andere Mal zu Zugeständnissen bewegen. Das Berliner Kammergericht hatte im Mai erst einer Klage der Verbraucherzentrale Bundesverband stattgegeben: Whatsapp soll künftig seine Geschäftsbedingungen auf der deutschen Sete auch in Deutsch bereithalten.

Verbraucherschützer gehen gegen Whatsapp vor

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht