Twitter-Alarm | | von Irmela Schwab

Tweets sollen über Katastrophen informieren

Am Anfang war es Spaß. Als Twitter loslegte, wurden über die maximal 140 Zeichen vor allem witzige Sprüche gerissen. Dass der Microblogging-Dienst inzwischen erwachsen geworden ist, zeigen immer raffiniertere Werbeformen sowie jetzt ein neues Feature: die Twitter Alerts.

Gedacht ist der neue Service vor allem für öffentliche Einrichtungen und NGOs, die über SMS oder Push Notifications bei Katastrophen und Krisen Notfallalarm geben. User können sich bei einzelnen Accounts anmelden, um deren Alarm-Nachrichten zu erhalten. Innerhalb des Twitter-Streams werden die Alert Tweets mit Warnglocke angezeigt. Eine folgerichtiger Schritt für den Dienst, der bereits bei früheren Katastrophen unter den wichtigsten Informationsquellen war, wie zuletzt während des Bombenattentats beim Boston Marathon.

Wie Produktmanager Gaby Peña auf dem Unternehmensblog schreibt, will Twitter über das neue Feature dem Ziel einen Schritt näher kommen, User während Notfällen wichtige und genaue Informationen zukommen zu lassen, die von glaubwürdigen Organisationen stammen. Bisher hat Twitter Alerts bereits mehr als 70 Account-Inhaber, darunter das Amerikanische Rote Kreuz und globale NGOs wie die Weltgesundheitsorganisation

Tweets sollen über Katastrophen informieren

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