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Studie: Viele User tweeten Links zu Artikeln, die sie nicht ganz gelesen haben

Online-Journalisten freuen sich, wenn die Leser ihre Artikel in sozialen Netzwerken weiterverbreiten. Ein Tweet oder Post mit Link zu einem Artikel bedeutet aber noch lange nicht, dass der User diesen auch komplett gelesen hat. Das zeigt jetzt eine Untersuchung des Datenexperten Josh Schwartz von Chartbeat für das "Slate Magazine". Demnach besteht sowohl für die Beiträge auf Slate.com wie auch auf anderen untersuchten Mediensites ein sehr schwacher Zusammenhang zwischen Scroll-Tiefe und dem Teilen des Artikels bei Twitter. (Die Scroll-Tiefe, also wie weit ein Nutzer bei der Site nach unten scrollt, nahm Schwartz als Zeichen dafür, wie weit gelesen wurde). Das bedeutet, dass Artikel, die viele Tweets erhalten, nicht notwendigerweise intensiv gelesen werden. Und umgekehrt auch, dass Artikel, die genau und zu Ende gelesen werden, nicht unbedingt in vielen Tweets verlinkt werden.

 

Studie: Viele User tweeten Links zu Artikeln, die sie nicht ganz gelesen haben

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