Facebook | | von Sebastian Blum

Social-Media-Ulk: Böhmermann ist "Besoffen bei FB"

Dass unüberlegtes oder einfach nur meinungsstarkes Posten im Social Web schnell nach hinten losgehen kann, dürfte inzwischen der ein oder andere deutsche Prominente gemerkt haben. Dieter Nuhr ist so ein Beispiel: Kurz nach dem Griechenland-Referendum veröffentlichte der Kabarettist einen Witz, der manchem übel aufstieß. Angesichts der Aufregung um seinen Post schrieb Nuhr in der "FAZ" später von einem "Shitstorm" und konstatierte: "Wir leben im digitalen Mittelalter." Die Netzgemeinde fühlte sich erneut provoziert. Ein weiteres Beispiel ist neben dem Moderator Joko Winterscheidt, der öffentlich zum Shitstorm gegen Schweppes aufrief, auch Til Schweiger. Der Schauspieler mischte sich auf Facebook lautstark in die Flüchtlings-Debatte ein und machte auch abseits des Internets auf sich aufmerksam: "Sie gehen mir auf den Sack", schleuderte Til Schweiger dem CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer in "Menschen bei Maischberger" an den Kopf. Auf Twitter gab es dafür Spott von Wirtschaftsjournalist Roland Tichy:

Man mag von dem Social-Media-Verhalten der drei Prominenten halten, was man will. Eines ist jedoch klar: Ihre Facebook-Posts sind eine geeignete Steilvorlage für Jan Böhmermann. Sie inspirieren den ZDFneo-Moderator zu der musikalischen Parodie "Besoffen bei Facebook". Das Ergebnis ist ganz große Social-Media-Satire.

Fans des scharfzüngigen Moderators dürfen sich im kommenden Jahr übrigens auf eine Extra-Portion Böhmermann freuen: Im Januar startet das neue Talk-Format "Schulz & Böhmermann.

Social-Media-Ulk: Böhmermann ist "Besoffen bei FB"

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