LED-Banden | | von Franziska Mozart

Social Media im Stadion

Das ist vielleicht so eine Idee, die in der Luft liegt, bei der sich hinterher die Freunde von Plagiats-Diskussionen darüber streiten, wer der erste war, die aber vor allem gut, logisch und konsequent ist: Die LED-Banden in Sport-Stadien verabschieden sich zunehmend von der Einbahnstraßen-Kommunikation und binden die Zuschauer mit ein. Neuestes Beispiel: Während des österreichischen Bundesliga-Spiels Austria Wien gegen Red Bull Salzburg am vergangenen Mittwoch konnten Fußball-Fans während des Spiels ihre Botschaften live an die interaktive LED-Bande von Tipp3 im Stadion senden. Im Vorfeld war das Interesse der Fans an der Aktion nur gering, es gab nur eine kleine Zahl von Bewerber, als es aber los ging, wurden laut Serviceplan innerhalb kürzester Zeit mehr als 300 Fan-Nachrichten über www.tipp3-fanbande.at eingegeben.

Serviceplan Austria, Plan.Net Austria und Sporteo haben die Aktion des österreichischen Sportwetten-Anbieters Tipp3 umgesetzt. Das Motto lautete: "Sende deine Botschaft an deine Mannschaft!" Erst im Herbst 2013 hatte sich Serviceplan Austria den Kommunikationsetat von tipp3 gesichert.

Sporteo und Plan.Net haben für die technische Umsetzung eine eigene Software entwickelt und ist damit nicht allein. Auch Jung von Matt entwickelte bereits eine Software, mit der die News und Kommentare eines Sportreporters auf eine LED-Bande übertragen werden konnten. Damit überraschte "Bild" am 18. Januar 2014 die Zuschauer des Beko Basketball Bundesliga Allstar Day im Telekom Dome in Bonn und wollte den Claim "Keiner berichtet schneller" unter Beweis stellen.

Aus Großbritannien kennt man den Einsatz der LED-Banden in Sport-Stadien für kreative Werbe-Aktionen ebenfalls. In Manchester konnten Fans ihre Mannschaft beim Duell gegen Erzrivalen FC Liverpool über Google+ Hangout anfeuern.

Social Media im Stadion

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