Pinerly | | von Annette Mattgey

Social Media-Berater Wigand: "Pinterest auf dem Weg zum ernst zu nehmenden Social Network"

Ein Fundament für das Hype-Thema Pinterest fehlte bislang. Nun drängen Analyse-Werkzeuge wie Pinerly, PinReach und Pinpuff auf den Markt. Johannes Wigand, Social Media Consultant bei vi knallgrau, erklärt, warum Unternehmen nun besser von Pinterest profitieren können.

Online Marketer dürfen sich freuen, denn mit neuen Tools wie Pinerly können nun endlich die Erfolge von Pinterest Kampagnen gemessen werden. Die Messung von Viralität, Reach und Engagement der Pins ist ein wichtiger Schritt, um aus dem „Hobby“  Pinterest ein ernst zu nehmendes Social Network für das Unternehmen zu machen. Spätestens seit dem Ritterschlag durch die Pin- Button-Integration auf Amazon ist klar, Pinterest hat sich durchgesetzt. Nach Anzahl der Visits ist Pinterest mittlerweile das drittstärkste Social Network weltweit und auch in Deutschland wird die digitale Pinnwand immer beliebter. Satte 3000 Prozent betrug die Zuwachsrate im zweiten Halbjahr 2011 für Pinterest hierzulande.

Amerikanische Unternehmen sind schon traubenweise auf Pinterest unterwegs, europäische Unternehmen scharren in den Startlöchern. Das haben auch findige Startups erkannt. Neben PinReach und Pinpuff ist vor allem Pinerly ein viel versprechender Kandidat, um die Aktivitäten auf Pinterest zu analysieren. Der Service befindet sich zwar, voraussichtlich bis Ende Mai, noch in der Beta-Phase, doch haben sich bereits über 35.000 User registriert, darunter etliche große Marken. Mit Pinerly erstellen User Pins direkt im Tool, sodass diese getrackt werden können. Die so erstellten Pins werden dann an Pinterest gesendet („Pinerly It“). Sobald man die Pins auf Pinterest einem Board zugeordnet hat und den Prozess auf Pinerly abschließt, werden im Dashboard die „Pinalytics“ angezeigt. Die Charts zeigen dabei, wie viele Repins, Likes und Klicks ein Pin erreicht und wie groß der Reach insgesamt ist. Auf einer Übersichtsseite werden die verschiedenen Pins, die mit Pinerly angelegt wurden, im Vergleich angezeigt. So können Unternehmen sehr einfach feststellen, welche Inhalte gut und welche weniger gut funktionieren.

Dabei ist Pinerly noch mehr als ein Analyse-Tool: Es versteht sich selbst als „Dashboard für visuellen Online-Content“. Für die Zukunft sind daher etwa „Scheduled Pins“ geplant, also die Möglichkeit, Pins für einen bestimmten Zeitpunkt, an dem sie dann automatisch gepostet werden, vorzubereiten. Auch eine Multiple-Account Funktion ist in Planung, sodass mehrere Pinterest Accounts von einem Tool aus betreut werden können. Das macht es für Unternehmen außerdem zu einem sehr praktikablen Arbeitstool.

Gerade für Retail Unternehmen ist Pinterest ein höchst interessanteres Network, schließlich ist Pinterest ein starker potenzieller Traffic-Bringer auf Websites und Online-Shops von Unternehmen. Dass der Referral Traffic von Pinterest höher ist als jener von LinkedIn, Youtube, Google+ und Reddit kombiniert, sagt dabei wohl genug. 

Fazit: Mit Tools wie Pinerly können Unternehmen nun austesten, wie stark sie von den erfolgversprechenden Pinterest Zahlen selbst profitieren können und welche Inhalte sie nutzen sollten, um ihren Traffic zu steigern.

Johannes Wigand arbeitet als Social Media Consultant bei der Wiener Agentur vi knallgrau, die seit 2009 zur Virtual Identity AG gehört.

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