Facebook-Party | | von Franziska Mozart

Social Media bei Horst Seehofer: Der Chef kann schon fast alleine posten

Nach einem ersten Teaser-Film von der Jungen Union bei Youtube hat Horst Seehofer jetzt offiziell auf seiner Fanpage zu seiner ersten Facebook-Party eingeladen. Am 8. Mai will er seine "Fans" im Münchner Club P1 kennenlernen. Die Teilnahmevoraussetzungen sind schnell erfüllt, wer dabei sein will, muss nur Facebook-Fan des bayerischen Ministerpräsidenten sein und bei der Veranstaltungseinladung auf "zusagen" klicken. In Zeiten, in denen die Piraten massiv junge Wähler anziehen, will sich der 62-Jährige offenbar verstärkt bei der jungen Zielgruppe anbiedern. Seine Facebook-Seite hat Seehofer seit rund einem Jahr und bestimmt die Inhalte selbst. Auch die Formulierungen stammen von ihm, erklärt CSU-Pressesprecher Michael Strepp. Um die technischen Details kümmert er sich allerdings nicht, dazu gibt es einen Mitarbeiter, der die Postings online stellt. 

Seit der Party-Ankündigung ist die Zahl der Seehofer-Fans deutlich angestiegen. Knapp tausend Fans mehr hat der Ministerpräsident in zwei Tagen gewonnen. Bei inzwischen knapp 6.000 ist das schon eine beachtliche Steigerung. Überwiegend wird dieser Vorstoß, die Web-Gemeinde für sich zu gewinnen, positiv aufgefasst. Allerdings gibt es auch einige kritische oder amüsierte Kommentare. So fragt ein User, wer denn hat den Account gehackt habe. Ein anderer will wissen, ob nun alle Teilnehmer an das BKA gemeldet werden. Eine der am häufigsten gestellten Fragen ist aber, ob es Freibier und kostenlose Weißwürste geben wird.

"Ich bin nur hier, da Sie häufig unfreiwillig erheiternd auf mich wirken und um ab und an zu trollen", schreibt ein User. Ein weiterer spricht die Gefahr eines Flashmobs an und hofft, "dass die aber-tausenden Anreisenden für genug Action sorgen, in welcher Hinsicht auch immer." Von diesem Fall geht der CSU-Pressesprecher aber nicht aus. Er rechnet mit einer großen Party, auf der Seehofer seinen Unterstützern danke wolle.

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