Matthias Schmid führt Social Chain in Deutschland.
Matthias Schmid führt Social Chain in Deutschland. © Foto:Social Chain

Influencer Marketing | | von Peter Hammer

Social Chain will den deutschen Markt aufmischen

Erst vor rund zwei Jahren wurde Social Chain in Manchester gegründet. Heute betreibt die Agentur mehr als 200 eigene Kanäle mit rund 300 Millionen Followern.

Jetzt greift das Unternehmen in Deutschland an. Und an seiner Seite als potenter Investor und Partner: die Glow Media Group von Georg Kofler. Geführt wird das neue Büro in Berlin von Matthias Schmid. Er kommt von Videobeat Networks und soll den Standort aufbauen. Wie in England ist das Office, das sich im selben Haus wie die Glow Media Group befindet, mit Millennials besetzt. Genau diese Zielgruppe will Social Chain mit ihrem Content erreichen. Auf der Insel beträgt das Durchschnittsalter der Mitarbeiter 22 Jahre. Auftraggeber sind große Brands wie Nike, McDonald's oder auch Huawei. Wie dort, will Social Chain auch in Deutschland mit Themen wie Sport, Food, Humor und Entertainment punkten.

"Wir sind auf Social Chain zugegangen und haben schnell gemerkt, dass wir viele Schnittstellen haben", sagt Glow-Geschäftsführer Holger Hansen. Seine Firma versteht sich als Medienhaus, kreiert und produziert Content, betreibt Talent-Marketing und deckt eigenen Angaben zufolge auch E-Commerce ab. Mit Social Chain bekommt das Unternehmen erst mal viele Kanäle, gleichermaßen Twitter, Snapchat, Instagram und andere, die sie ihren Kunden anbieten kann. Social Chain wiederum hat vom Start weg Zugriff auf Influencer, darunter Stars wie Sami Slimani, Stefanie Giesinger und Maren Merkel, potenzielle Auftraggeber und Produktionskapazitäten. Ebenfalls interessant für das expandierende Unternehmen, das dieser Tage auch ein Büro in New York eröffnet hat, sind die zusätzlichen Glow-Standorte.

Sieben feste Mitarbeiter zählt Social Chain in Berlin. Zum Start wartet die Agentur mit 150 Kanälen und einer Reichweite von 70 Millionen Fans auf. Zu Kunden will Schmid noch nichts sagen. Auch Hansen hält sich bedeckt. Nur, dass man große Ziele verfolge mit der Beteiligung und rasch wachsen wolle. Eine Million britische Pfund haben die Berliner investiert und sind damit der größte Einzelaktionär.

Mehr über den Newcomer Social Chain, dessen Konzept und Strategie sowie Einschätzungen aus dem Markt lesen Sie in der aktuellen "Kontakter"-Ausgabe (Nr. 18/2016 vom 8.9.)

Social Chain will den deutschen Markt aufmischen

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