Marketing Convention 2015 | | von Frauke Schobelt

So sichtbar sind deutsche Agenturen im Social Web

Welches Know-how und welche Informationen aus dem Markt brauchen Marken, um den digitalen Wandel voran- und mitzutreiben? Wie kann das Marketing Paid, Owned und Earned Media optimal für sich nutzen? Über diese Fragen diskutieren am Dienstag Experten aus Unternehmen und Agenturen auf der Konferenz Marketing Convention von Werben & Verkaufen in München.

Agenturen wollen Unternehmen bei der digitalen Transformation begleiten und sie bei der Auswahl des optimalen Marketingmixes beraten. Doch wie nutzen sie selbst Earned und Owned Media? Anlässlich der Marketing Convention haben die Social-Media-Monitoring-Experten von Brandwatch ein zweites Update zum Report "Wie sichtbar sind deutsche Agenturen im Social Web" durchgeführt. Dabei haben sie erneut das Verhältnis von Earned und Owned Media deutscher Agenturen analysiert.

Für den Jahresvergleich hat sich Brandwatch die Social-Media-Präsenz der 50 größten inhabergeführten deutschen Agenturen (laut W&V-Ranking) im Zeitraum Mai 2014 bis Mai 2015 angeschaut und analysiert, was sich gegenüber dem ersten Report 2014 verändert hat. Bewegung gibt es in der Liste der Top Ten der meisterwähnten Agenturen im Social Web. Laut Brandwatch hat Serviceplan Jung von Matt überholt. Auch die Agentur Achtung legt zu und sichert sich den dritten Platz. Danach folgen Fischer Appelt, Webguerillas, Kolle Rebbe, Aperto, Hirschen Group, Medienfabrik und Thjnk.

Während der erste Report noch bemängelte, dass Agenturen ihr Potenzial im Social Web und vor allem auf Twitter nicht ausschöpfen, zeigt sich nun ein deutlich erhöhtes Engagement. Demnach werden deutsche Agenturen auf Twitter immer präsenter und "verdienen" dort reichlich Aufmerksamkeit. 52 Prozent aller Tweets, in denen die Agenturen direkt genannt oder angesprochen werden, zahlen auf das Konto von Earned Media ein, so Brandwatch.

Während der Gesamt-Twitter-Buzz im letzten Untersuchungszeitraum (August bis Oktober 2014) noch zu 23 Prozent aus Content bestand, den die Agenturen selbst generiert haben, verringerte sich dieser Anteil über die letzten Monate deutlich. Im Gesamtzeitraum Mai 2014 bis Mai 2015 wurde 17 Prozent Owned Media gemessen. Der Anteil an Earned Media liegt in der Jahresbetrachtung bei 83 Prozent. Davon beinhaltet knapp über die Hälfte (52 Prozent) aller Tweets das Twitter Handle der jeweiligen Agentur (Directed At) und ein Drittel der Tweets (31 Prozent) nennen lediglich die Agentur, ohne sie direkt anzusprechen (About).

 

 

W&V berichtet live von der Marketing Convention 2015 im Storify.

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