Case Study | | von Sebastian Blum

So profitierte Porsche vom 24-Stunden-Rennen im Social Web

Nach 16 Jahren startete Porsche 2014 wieder in Le Mans. Während der Rivale Audi aus diesem Anlass am Standort in Stuttgart-Zuffenhausen vorfuhr, verlegte der Sportwagenhersteller das 24-Stunden-Rennen einfach ins Social Web: Zusammen mit der Digital-Agentur Fred & Farid Shanghai ließ Porsche Nutzer auf Twitter und dem chinesischen Gegenstück Weibo gegeneinander antreten. Das Tweet-Rennen lief unter dem Hashtag #24SocialRace.

Das Social-Media-Wettrennen bewarben die Organisatoren dabei nicht nur als Duell der Microblogging-Plattformen, sondern auch als Duell zwischen den USA und China. Um sich die Pole-Position zu sichern, mussten die Nutzer vor allem so viel wie möglich tweeten. Während die Porsche-Modelle auf der Rennstrecke von Le Mans ihre Runden zogen, gaben gleichzeitig andere etwa auf Twitter Gas:

Die Ergebnisse von Porsches Social-Media-Rennen hat jetzt Fred & Farid Shanghai in einer Case Study zusammengefasst: Laut der Digital-Agentur generierten auf beiden Plattformen 20.000 Teams insgesamt 70.000 Tweets. Die Kampagne des Autoherstellers habe zudem weltweit insgesamt 37,5 Millionen Media Impressions verzeichnet. Weitere Ergebnisse fasst die Agentur in diesem Video zusammen:

Während China das Tweet-Rennen laut Fallstudie für sich entscheiden konnte, war Porsche auf der Rennstrecke übrigens weniger erfolgreich: In Le Mans litten die Modelle unter technischen Defekten, ein Team schied vorzeitig aus. Audi fuhr dagegen einen Doppelsieg ein.

So profitierte Porsche vom 24-Stunden-Rennen im Social Web

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