Netzwerke | | von Franziska Mozart

Seniorbook will die Politiker überzeugen

Seniorbook, inzwischen zwei Jahre alt, treibt momentan sein Wachstum voran. Einen ordentlichen Schub gab es dank der Einstellung des RTL-Netzwerkes Werkennwen (wkw), als den heimatlos gewordenen Usern ein Umzug zu Seniorbook empfohlen wurde. Im Mai und Juni sprangen die Visits bei Seniorbook laut IVW auf 1,5 bzw. 1,7 Millionen – davor lag die Zahl bei rund einer halben Million Visits pro Monat. Seit Beginn der Überführung der wkw-Nutzer Mitte April konnte das Netzwerk für die älteren User seine Mitgliederzahl von rund 85.000 auf rund 140.000 anheben.

Nun geht Seniorbook auch in die Kommunikationsoffensive und empfiehlt sich den politischen Entscheidern als Plattform zur Interaktion mit den Wählern. Thomas Bily, Gründer und Vorstand preist sein Netzwerk auf dem Blog des "Hamburger Wahlbeobachters" Martin Fuchs an. Bily will Politiker davon überzeugen, sich bei Seniorbook mit politisch engagierten Best Agern zu vernetzen: "Wie eine immerwährende Parteiveranstaltung mit einer politisch interessierten Mehrheit des Landes."

Angesichts der Zurückhaltung vieler deutscher Politiker gegenüber sozialer Medien, dürften kleinere Netzwerke im Schatten von Facebook und Twitter es noch schwer haben, die Entscheider für sich zu gewinnen. Und wenn sich mal jemand traut, mit einem Video-Tagebuch online zu gehen, dann kann das auch ziemlich schief gehen, wie die drei hippen Grünen vom EU-Parlament derzeit auf Youtube zeigen:

Seniorbook will die Politiker überzeugen

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