Phishing | | von Andrea Weiss

Risikofaktor Facebook: User sind besonders anfällig für Fishing-Attacken

Der Trick ist ganz einfach: zuerst eine Freundschaftsanfrage auf Facebook versenden um dann an die persönlichen Daten des Users zu kommen, die dieser freiwillig herausgibt. Diese Masche klingt banal, funktioniert aber viel öfter, als man glauben möchte. Der Kommunikationsforscher Arun Vishwanath von der Universität Buffalo hat herausgefunden, dass Facebook-Vielnutzer besonders anfällig für solche Phishing-Versuche sind.

Vishwanath hat für eine Studie 150 Studenten auf Facebook eine Freundschaftsanfrage von einem Fake-Account gesendet. Nachdem diese angenommen worden war, fragte er in einer private Nachricht mit einem Vorwand nach E-Mailadresse und Matrikelnummer der Studenten. Die meisten gaben dem unbekannten Profil die gewünschten Informationen – obwohl es sich um persönliche Daten handelte. Dies hat wahrscheinlich mit dem Vertrauen zu tun, das man einem aktiven Facebook-Profil entgegenbringt. Man geht eher davon aus, dass hinter dem Profil die reale Person steht, die auf dem Profilfoto abgebildet ist. Genau das nutzen Cyberkriminelle aus, indem sie sich einer Vielzahl falscher Profile bedienen.

Vishwanath geht davon aus, dass die Vielnutzung von Facebook dazu führt, dass die User Anfragen auf Facebook weniger vorsichtig beantworten und unvorsichtiger mit ihren Daten umgehen. Dies macht sie anfälliger für Cyberkriminalität.

Risikofaktor Facebook: User sind besonders anfällig für Fishing-Attacken

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