Markenrecht | | von Franziska Mozart

Rautemusik lässt markenrechtliche Schritte gegen Twitter prüfen

Bevor es Twitter und Hashtags gab, war das Zeichen # vor allem als "Raute" bekannt. Das Unternehmen Rautemusik hat sein Webradio daher #Musik genannt und 2010 die Wortmarke "RauteMusik" sowie das ursprüngliche Logo des Senders als Bildmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt in München eintragen lassen. Gestartet ist das Webradio bereits vor zehn Jahres als Hobbyprojekt.

Twitter hat Mitte April einen Musikdienst in Amerika, Australien, Großbritannien und Irland gestartet. Der Name: #music. Rautemusik fürchtet eine Verwechslungsgefahr, sollte der Dienst auch in Deutschland starten und lässt jetzt markenrechtliche Schritte gegen Twitter prüfen. Wenn Twitter seinen Musikdienst nach Deutschland bringt, "werden wir für unseren Namen kämpfen", kündigt Timo Mauter, einer der Geschäftsführer von Rautemusik, an.

Als juristischen Beistand hat das Webradio die Wirtschaftskanzlei Brock, Müller, Ziegenbein aus Kiel engagiert. "Sollte Twitter einen Musikdienst mit Namen #music oder #musik auch in Deutschland starten, sähen wir gute Erfolgsaussichten für eine markenrechtliche Auseinandersetzung", so  Rechtsanwalt Christian Wolff.

Das alte Logo:

 

Rautemusik lässt markenrechtliche Schritte gegen Twitter prüfen

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