Content Marketing | | von Irmela Schwab

Publisher versus Agenturen - wer hat die Werbehoheit?

Die Medien nehmen nach und nach die Zügel in die Hand, wenn es um die Kreation moderner Werbung geht. LEAD digital hatte bereits umfangreich darüber berichtet, dass selbst alteingesessene Verlage wie Condé Nast nun die Redaktion für Werbezwecke einspannt. Nun zündet der amerikanische digitale Publisher Vox Media, der etwa das Sport-Portal SB Nation mit mehreren hundert Websites betreibt, die nächste Stufe: Im Mittelpunkt steht Content Marketing. 

Verlage und TV-Häuser sind schließlich Meister ihres Fachs, guten Content zu produzieren. En Vogue ist es für die Werbekunden Branded Videos und Advertorials bzw. Native Ads zu erstellen. Neu eingeführt hat Vox Media nun, dass der Publisher für die Verbreitung des Branded Contents den Kunden sein eigenes Content-Management-System namens Chorus zur Verfügung stellt.  

Chorus bewerkstelligt Content-Kreation und Distribution, und greift dabei auf das üppige Datenmaterial zurück, das Vox Media von seinen Nutzern in petto hat. Unter den Kunden ist bereits die Agentur Digitas LBi, die ihren Kunden Zugang zu Chorus einräumen will. 

Die haben es immer schwerer, den Durchblick zu behalten, wenn sie unter den Anbietern von Content Marketing eine Wahl treffen sollen. Immerhin schlagen sich PR- , Kreativ- und Media-Agenturen um die gleichen Budgetöpfe, die in den USA laut Emarketer in diesem Jahr 4,3 Milliarden Dollar betragen.

Publisher versus Agenturen - wer hat die Werbehoheit?

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