Analyse-Tool | | von Irmela Schwab

Pinterest nimmt seine Pinner ins Visier

Pinterest hat ein eigenes webbasiertes Analyse-Tool gelauncht: Damit können Unternehmen tracken, was die User auf ihren Pinterest-Präsenzen machen. Das Gratistool gibt dabei die Anzahl der Pinner preis, die Bildmaterial auf den Boards einsammeln, sowie die Zahl der Pins, die eingesammelt werden. Außerdem wird die Fährte der Repinner und Repins des originären Bildmaterials aufgenommen und als Gesamtanzahl ausgewiesen. 

Board-Eigentümer können über die neue Plattform ihre Total Impressions und ihre Reichweite auf dem Netzwerk erheben sowie auch ihren Referral Traffic, der zu ihrer Website zurückführt: und das sowohl in Clicks als auch in Unique Visitors. Das Gratistool konkurriert mit Analytics-Systemen wie Pinfluencer und Curalate, die Unternehmen aufzeigen, wer ihre engagiertesten und einflussreichsten Pinner sind und wie hoch die Reichweite der einzelnen Boards und Bilder ist.

Bisher bietet das Bilder-Sharing-Portal aus San Francisco noch keine Werbeflächen an. Das kann sich nun bald ändern, denn der Launch des Analyse-Tools gilt in Expertenkreisen als Vorankündigung dazu. Immerhin können Unternehmen, die zuvor keine Analytics genutzt haben, das Engagement auf ihren eigenen Seiten jetzt leichter messen - und sich daraufhin gegebenenfalls noch stärker mit Pinterest beschäftigen. Ein kluger Schritt: Denn Konkurrent Tumblr ist vor anderthalb Jahren den umgekehrten Weg gegangen und hat Geld verlangt ohne den Werbungtreibenden ein Messverfahren anzubieten. Das hat damals viele verärgert.

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