Promoted Pins | | von Irmela Schwab

Pinterest kündigt geschmackvolle Werbung an

Es ist soweit: Pinterest-Gründer Ben Silbermann hat seine Community per E-Mail wissen lassen, dass er einen Sohn - namens Max - hat, dessen erste Regungen er von der Geburt vor einem Jahr bis heute dokumentiert. Und damit er das weiterhin tun kann, leitet er zur großen Neuigkeit über, soll sich das Bilder-Portal künftig über Anzeigen von Werbekunden finanzieren. Nach bester Social-Media-Manier, versteht sich. Silbermann schweben "Promoted Pins" vor, wie sie bereits von Facebook, Twitter und Tumblr bekannt sind.

Denn, wie sich aus der E-Mail herauslesen lässt, fürchtet auch Silbermann, dass die Nutzer der drei Jahre alten Plattform den Rücken zuwenden könnten, wenn die Werbung zu plump daherkommt. Zwar steht noch nicht fest, wie die Pinterest-Ads im Detail aussehen sollen, doch Banner- oder Pop-up-Ads schließt der Pinterest-Chef aus: Es soll ja schließlich geschmackvoll ("tasteful") bleiben, so lautet eine der Regeln (siehe Bild oben). Der User soll außerdem immer erkennen, wenn für einen Pin bezahlt wurde, und er soll nur mit der Werbung konfrontiert werden, die auch seinen Interessen entspricht. 

Silbermann gibt dazu ein Beispiel: "Ein Pin eines Darth-Vader-Outfits eines Kostümladens soll zum Beispiel bei der Suche für 'Halloween' promotet werden." Bislang sind die Werbe-Pins für ausgewählte Unternehmen noch gratis. Zunächst will man bei Pinterest beobachten, welche Gestaltung und Platzierung funktioniert und was die richtige Dosierung ist. Feedback der User ist dabei ausdrücklich erwünscht. Hier geht es zu Silbermanns Blog-Eintrag mit dem passenden Motto: "Planning for the future".

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