Per Messenger müssen Sie anders werben
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Wochenrückblick | | von Yvonne Göpfert

Per Messenger müssen Sie anders werben

Snapchat ist auf Wachstumskurs: Snap zufolge schauen aktuell mehr als fünf Millionen Deutsche jeden Tag bei Snapchat vorbei. Die Snapchatter verbringen durchschnittlich 30 Minuten pro Tag auf Snapchat – und öffnen die App im Schnitt 18 Mal am Tag. 18 Mal!!! Ok, nun ist Snapchat ja soziales Netzwerk und Messenger in einem. Und trifft damit voll den Zeitgeist. Im Januar 2017 knackten alle Social-Plattformen zusammen erneut mit über 6 Milliarden aktiven Accounts weltweit die Rekordmarke. Doch das größte Wachstum verzeichnen Messenger.

Und so ist Social Media nicht mehr länger gleich Social Media. Konsumenten - vor allem Millennials - zeigen eine immer deutlichere Präferenz für privates Messaging im Gegensatz zu Massen-Rundfunk-Tools wie Facebook und Twitter, hört man bei der Influencer-Plattform Tellja.

Das USP von Messengern

Doch was ist es, das die Nutzer täglich ihre Messenger aufrufen lässt? Es ist die Mischung aus persönlich, intim, kontrolliert und informativ.  Die User können ganz bequem zwischen persönlichen Gesprächen, Gruppenchats, Bot-Kontakten und Nachrichten von Marken hin und herspringen. Und selbst die Kommunikation one to many schließt sich nicht aus. Das macht die Messenger-Plattform so erfolgreich – und damit auch interessant für Werber.

Das hat auch Konsequenzen für die Botschaften: Dadurch, dass die Beziehung im Messenger gefühlt deutlich intimer ist, muss die Botschaft noch viel, viel relevanter sein als beispielsweise bei der Werbeausspielung in Facebook, wo sie bei ganz vielen in der Timeline landet.

Wird Ihre Botschaft geteilt?

Werber tun gut daran, ihre Nachrichten und Botschaften daraufhin abzuklopfen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Beitrag geteilt wird. Hier können sich Werber so einiges von Influencern abschauen. Und das wird sich vor allem in Zukunft auszahlen: Schon jeder siebte Internetnutzer, der seine Social-Media-Kanäle auch zur Informationssuche nach Produkten und Services nutzt, findet sie bei Influencern, sagt eine aktuelle Umfrage von Influry. Bei den 14- bis 17-Jährigen sind es mit 36 Prozent mehr als ein Drittel, die sich so über Produkte informieren.

Learnings: Botschaften so aufbereiten, dass sie von einem Influencer oder Freund stammen könnten. Und nur dann ausspielen, wenn die "Meinung" gefragt ist. Das dürfte bedeuten: Weniger Botschaften, weniger Budgetverbrauch und dennoch bessere Kampagnen-Ergebnisse. Probieren Sie es aus. Und teilen Sie diesen Link mit allen, die neue Wege im  Messenger–Marketing gehen wollen.

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