Blogger | | von Annette Mattgey

Online-Kulturmagazin I-Ref will Platz für Content Marketing bieten

Kultur-Magazin, Blogger-Heimat und Vermarktungsplattform - diese drei Anforderungen will Herausgeber Norman Röhlig unter einen Hut bringen. Jetzt hat er das 2009 gegründete Online-Kulturmagazins I-Ref einem Relaunch unterzogen. Mit dabei sind die Bloggerin Jessica Weiß von Journelles.de, Vertreterinnen des Reiseblogger Kollektivs und die Initiative Enough is enough. Auf Advertiser-Seite hat sich die Marketinggesellschaft Meran für eine Kooperation entschieden.

Mit der umfassenden Umstrukturierung will Gründer Röhlig I-Ref aus der Nischenkultur herausholen und bis 2016 zur führenden Kultur- und Lifestyle-Plattform im deutschsprachigen Raum ausbauen. Inhaltlich gliedert sich das neue I-Ref in die Themenwelten Culture, Discover, Style und Panorama. Für die Beiträge gibt es drei unterschiedliche Formate: Magazin-Beiträge (lang) für Berichte, Impuls-Beiträge (kurz) für Kommentare oder Tipps und Quickpress, das den Social Content der Redakteure, Content-Partner und Kontributoren in Echtzeit publiziert. Zusätzlich zu dem angeklickten Beitrag sieht der Leser auf der Social Wall die passenden Instagram-Posts, Tweets oder Kommentare, ohne dass er den Kanal zu wechseln braucht.

Die Social Wall wird neben dem festen Redaktionsteam mit Inhalten von ausgewählten Bloggern und Influencern bestückt. Teil des Netzwerks sind Jessica Weiß von journelles.de, Thang Dai von electru.de, Christine Neder von lilies-diary.com, Yvonne Zagermann, Angelika Schwaff und Nina Hüpen-Bestendonk vom Reiseblogger Kollektiv Deutschland oder Virginia Horstmann von ZuckerzimtundLiebe. Mit Enough is enough ist dazu eine Non-Profit-Initiative mit am Start, die mit #Mundpropaganda eine Kampagen gegen Homophobie initiiert hat.

Sobald sie ihre eigenen Social Media-Inhalte mit den Hashtags #irefculture #irefstyle #irefdiscover #irefpanorama versehen, erscheinen diese zusätzlich zum jeweiligen Netzwerk auf der Social Wall. Mithilfe dieser Hashtag können Blogger ihre Reichweite vergrößern und ihren Kooperationspartnern Zugang zu einer größeren Zielgruppe verschaffen.

Ein weiteres Projekt auf der Seite ist die I-Ref Map, eine kuratierte Weltkarte, gefüllt mit Reise-Hotspots. Leser finden hier persönliche Tipps, Hintergrundberichte und Kommentare der Autoren zu den verschiedensten Orten weltweit. Der Clou: Alle Content-Partner können die digitale Karte auf ihren eigenen Plattformen Seiten einbinden.

"Das neue I-Ref beeinhaltet alles, was ich über Kommunikation im Social Web weiß", erklärt Röhlig, der als Inhaber der Agentur RSA Media für Marken wie Mercedes-Benz, Axe, Jägermeister und Bacardi gearbeitet hat. Entgegen den Trends zur Spezialisierung in der Bloglandschaft, hat Röhlig sein Magazin inhaltlich ganz bewusst breit aufgestellt: "Wir denken eher in Zielgruppen. Wir wollen urbane Menschen abholen, die sich gleichermaßen für Kultur, gutes Essen wie besondere Reisen interessieren, sich gerne gut kleiden und zudem gerne wissen wollen, in welcher Bar sie den besten Drink der Stadt bekommen", so Röhlig weiter.

Platz für Corporate Blogs

Werbepartnern bietet Röhlig die Möglichkeit, einen eigenen Blog auf I-Ref zu betreiben. Die Partner-Accounts sind als eine Art digitaler Beileger zu verstehen, der es Unternehmen erlaubt, ihre Marken-Inhalte im Umfeld der redaktionellen Berichterstattung auf www.i-ref.de zu präsentieren. Diese Corporate Blogs innerhalb der Plattform sind mit den gleichen Features wie die Plattform selbst ausgestattet und werden von den Unternehmen redaktionell betreut. Als ersten Kunden konnte Röhlig die Region Meraner Land in Südtirol gewinnen.

Über die Sonderwerbeform #irefBrand erhalten Unternehmen Zugang zu einem reichweitenstarken Netzwerk: 1,5 Millionen Visits via Blogs und rund 540.000 Kontakte in sozialen Netzwerken hat I-Ref nach Röhligs Angaben zu bieten. Unter der inhaltlichen Führung von RSA Media werden individuelle Content Marketing Kampagnen konzipiert, über die die führenden Blogger Deutschlands aus den Bereichen Mode, Lifestyle und Reise berichten.

Der Trailer zum neuen i-ref:

Online-Kulturmagazin I-Ref will Platz für Content Marketing bieten

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