Emojis | | von Irmela Schwab

Ohne Worte: Warum Marken wie Ford und Domino's jetzt Emoji sprechen

Mark Zuckerberg testet mit Emojis derzeit Daumen-Alternativen auf Facebook - und liegt damit voll im Trend: Immer mehr Marken verwenden die lustigen Gesichter in der Kommunikation mit ihren Konsumenten. 

Beispiel Ford: Gemeinsam mit der mobilen Plattform Swyft Media hat der Autohersteller in den USA sein letztes Focus-Modell mit einer Emoji-Kampagne beworben. Die digitalen Sticker von Ford Focus trugen Aufschriften wie “Let's Go!” oder “Drive Safe!” und wurden innerhalb von zehn Tagen im September insgesamt gut 25.000 mal heruntergeladen. Die Downloads mit den gebrandeten Bildern erzielten täglich rund 40.000 Shares auf Messaging Plattformen wie Facebook Messenger oder Twitter.

Mit Swyft, einer Firma, die gebrandete Emojis und Stickers für Marken kreiert, hat auch Dell für seine Back to School-Marketingstrategie gemeinsame Sache gemacht.

Die Währung für die Werbewirkung kann natürlich nicht mit Impressions oder ähnlichem gemessen werden. Die Brands legen daher die Zeit zugrunde, die User damit verbracht haben, die digitalen Sticker anzugucken oder sie in Botschaften weiterzuteilen. Dells Back to School-Sticker wurden per Download etwa im Schnitt mit acht Freunden geteilt.

Auch Pizza bestellen geht inzwischen ohne Worte: Bei der Pizza-Kette Domino's wird viermal soviel bestellt, wenn User einen Pizza-Emoji für ihre Order verwenden können anstatt sie mit Worten zu bestätigen. Für Dennis Maloney, Chief Digital Officer bei Domino's, haben die Emojis daher auch nicht nur etwas mit Marketing zu tun - sondern mit handfesten Verkäufen. Der Manager spricht von einer neuen Art von Bestell-Plattform. “Die Emojis sind  heute Teil unserer kollektiven Sprache”, sagt er zu "Advertising Age". “Sie sind nicht länger nur ein Haufen lustiger Symbole, sondern sie werden von Menschen ernst genommen.”

Ohne Worte: Warum Marken wie Ford und Domino's jetzt Emoji sprechen

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