Turkish Airlines | | von Annette Mattgey

Messi oder Bryant: Wer dreht das coolere Selfie?

Mehr als 1,5 Millionen Views bekam der neueste Streich von Kobe Bryant und Lionel Messi für Turkish Airlines. Dabei ist der Clip gerade einmal einen Tag online. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, übertrifft "The Selfie Shootout" sogar seinen Vorgänger. "Legends on Board" sahen inzwischen mehr als 105 Millionen Menschen. Mit dem Thema des Virals greift die Airline das "Wort des Jahres" auf, das das Oxford Dictionary gekürt hat. "Selfie" ist ein Selbstbildnis, das mit dem Handy aufgenommen ist und via Social Media verbreitet wird. In ihrer Jagd nach einem möglichst spektakulären Selfie schrecken der Basketballer und der Fußballer auch nicht vor wilden Tieren zurück: Sie tauchen mit Haien und lassen sich mit Löwen abbilden. Bryant fotografiert sich als Drachenflieger, Messi auf dem roten Teppich in Hollywood. Nur das letzte Selfie glückt Messi leider nicht: Vor der Hagia Sophia in Istanbul springt ihm Bryant ins Bild.

Die neue Kampagne "Widen your world" (Agentur: Crispin Porter & Bogusky) soll die Vielfalt der Destinationen, die Turkish Airlines anfliegt, aufzeigen. Für die Social Media-Plattformen entstand ein eigener Hashtag: #kobevsmessi. Die türkische Agentur Alametifarika hat den Film gedreht. 

Hier der neue Film "The Selfie Shootout":

Messi oder Bryant: Wer dreht das coolere Selfie?

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Warum Messi sie alle kriegt

von Anja Janotta

Lionel Messi ist ein echter Glücksgriff. Nicht nur, dass er ganz anständig Fußball spielen kann, seine komischen Fähigkeiten machen ihn zu einem wirklich  eindrucksvollen Werbe-Torjäger und unbezahlbaren Side-Kick. Zugegeben, die Idee, ihn im absurden Wettstreit gegen einen anderen Sportler seines Kalibers antreten zu lassen, hat Gillette jetzt nicht gerade neu erfunden. Erst im Dezember beispielsweise hat sich Messi mit Kobe Bryant für die Turkish Airline  im Selfie-Fotografieren gemessen.

Egal, denn dieser Streifen, in dem Messi sich von Gillette und seinem Gegner Roger Federer einseifen lässt, ist äußerst sehenswert. Die Gegnerschaft mit Messi scheint den sonst eher gediegenen, wenn nicht gar langweiligen Botschafter Roger Federer echt aufblühen zu lassen. Immerhin lässt er seinen Kopf auf den eines Sumo-Ringers, eines Rugby-Spielers und eines Torwarts montieren. Und dass Federer, der dem Schuss von Messi natürlich nicht gewachsen ist, sich hinreißen lässt, als Gegenleistung die Gillette-Rasierer einzustecken - wer hätte ihm vorher so eine kleine Räuberpistole zugetraut?

Natürlich mag der Argentinier ein bisschen überrepräsentiert sein im internationalen Werbeblock und Gillette scheint mit dem neu engagierten Werbegesicht einfach nur auf die sichere Bank zu setzen. Aber wenn durchwegs solch amüsanten Filmchen herauskommen, braucht er aus unserer Sicht nicht so schnell auf die Werbe-Reservebank. Das finden offenbar auch die internationalen Zuschauer. Innerhalb von zwei Tagen hat der Spot auf Youtube immerhin schon über zwei Millionen Abrufe.

Übrigens, Gillette setzt mit der #InnerSteel-Kampagne nicht allein nur auf Messi - im deutschen Raum arbeitet die Procter & Gamble-Marke mit Thomas Müller als Testimonial.

von Anja Janotta - Kommentare Kommentar schreiben