Guerilla-Marketing | | von Annette Mattgey

Meinungsportal AMEN lästert in und über Berlin

Einfach mal seine Meinung in die Welt hinausposaunen - dafür ist das Meinungsportal AMEN gegründet worden. Seit dem Start im vergangenen Herbst ist es etwas still geworden um das Internet-Startup. Groß in der Presse war vor allem die Tatsache, das sich US-Schauspieler Ashton Kutcher finanziell beteiligt. Auf der Konferenz NEXT in Berlin verkündete jüngst AMEN-Gründer Felix Petersen den Einstieg in die nächste Phase des Unternehmens. Anscheinend will Petersen die verschiedenen Meinungen bündeln und daraus für Unternehmen nützliche Informationen extrahieren.

Jetzt strebt AMEN auch wieder stärker in die Öffentlichkeit. Und zwar mit einer Plakatkampagne, die laufend mit neuen Motiven ergänzt wird. Sie entstand als Projekt des Marketinglehrstuhls an der Universität der Künste Berlin und hebt die Besonderheiten der Hauptstadt hervor. Dabei vergisst sie auch nicht die Schwächen. Mit dem Spruch "TXL is the Best Comeback this year" spielen die Kreativen etwa auf die Baupannen am neuen Berliner Flughafen an. Die ganze Palette der Motive gibt es hier zu sehen. Vielleicht dehnt AMEN die Kampagne auch auf andere Städte aus? Dann heißt es vielleicht bald in München "Chinesischer Turm is the most over-rated Biergarten" oder "Eisbach is the coldest hotspot in a town ever."

Meinungsportal AMEN lästert in und über Berlin

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