Algorithmus | | von Annette Mattgey

Mehr Mensch, weniger Maschine: Der neue Facebook Newsfeed

Facebook-User können künftig ihren Newsfeed feiner regeln. Bislang entschied vor allem der Algorithmus, welche Inhalte seiner Facebook-Freunde jemand sieht, jetzt gibt das Online-Netzwerk seinen Nutzern mehr Einfluss, seine Präferenzen selbst zu setzen.

Sie können nun unter anderem auswählen, Neuigkeiten von welchen Freunden prominenter dargestellt werden sollen. Bisher wurde die Reihenfolge oft nur von Facebooks Software bestimmt.

Die Nutzer können nun unter anderem Freunde auswählen, von denen sie alle bei Facebook geposteten Inhalte ohne Auslassungen sehen wollen, wie das weltgrößte Online-Netzwerk in einem Blog-Post erläuterte. Diese Inhalte werden dann im Nachrichtenstrom oben angezeigt. Zugleich soll es ein neuer Auswahlbildschirm mit einer Liste "entfolgter" Facebook-Freunde einfacher machen, sie wieder ins Blickfeld aufzunehmen. Eine weitere neue Funktion soll personalisierte Vorschläge machen, welchen Künstlern, Medien oder Unternehmen ein Nutzer bei Facebook folgen könnte.

Das Online-Netzwerk hat mehr als 1,4 Milliarden Mitglieder und Nutzer haben inzwischen zum Teil hunderte Facebook-Freunde angesammelt. Um eine Informationsüberflutung zu vermeiden, greift Facebook zu Algorithmen, die Inhalte für den Newsfeed der Nutzer auswählen. Dabei wird unter anderem berücksichtigt, mit wem man häufiger auf der Facebook-Plattform interagiert.

Dieses Video erläutert die neuen Funktionen:

am/dpa

Mehr Mensch, weniger Maschine: Der neue Facebook Newsfeed

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